Stürmer zur Reha in Paris

„Alle Beteiligten wollen es nach wie vor“: BVB-Boss Watzke gibt Guirassy-Update

Der Wechsel von Serhou Guirassy zum BVB ist ins Stocken geraten.

Der geplante Transfer von Serhou Guirassy zu Borussia Dortmund entwickelte sich in den vergangenen Tagen zur Hängepartie. Wegen einer wohl bei einem Länderspiel für Guinea Anfang Juni zugezogenen Verletzung fiel der Angreifer durch den Medizincheck - reiste im Anschluss von Dortmund nach Paris, um eine Reha zu absolvieren. Während der BVB keine näheren Angaben zum Ausmaß der Verletzung machte, fällt Guirassy nach Sky-Informationen mindestens vier Wochen aus und würde damit im Falle eines Transfers große Teile der Saisonvorbereitung verpassen.

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Am Dienstagabend hat sich nun BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zur Situation geäußert. Über die Verletzung Guirassys sei man „nicht in Kenntnis” gewesen, sagte der 65-Jährige in einer Sendung der Bild. Die Verletzung habe sich beim MRT offenbart. „Wenn unser Mannschaftsarzt da die medizinische Untersuchung macht, brauchst du immer nochmal eine Spezialistenmeinung. Alles andere ist fahrlässig”, erklärte Watzke die Abreise des Stürmers nach Paris. Ein solcher Spezialist könne „vielleicht auch seriöser einschätzen, wie schwer die Verletzung überhaupt ist.”

Watzke: Transfer soll nach wie vor umgesetzt werden

Während der Bundesligist die geplante Vertragsunterzeichnung zunächst verschob, ist der Wechsel alles andere als abgeblasen. „Aktuell ist es so, dass alle Beteiligten es nach wie vor wollen, das ist klar”, bestätigte Watzke. „Aber dafür braucht man natürlich eine vernünftige Aussage, wie die Verletzung jetzt ist.” Klarheit bezüglich des weiteren Vorgehens dürfte es also erst in den kommenden Tagen geben, sobald weiterführende Untersuchungen abgeschlossen sind.

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Der BVB begann inmitten des Guirassy-Wirbels seine Saisonvorbereitung. Die ersten öffentlichen Trainings mussten so ohne den 28-jährigen Angreifer, der weiterhin beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, stattfinden. Doch noch ist der Kader ohnehin nicht vollständig: Die EM-Teilnehmer der Westfalen sowie der bei der Copa América eingesetzte Giovanni Reyna steigen erst Ende Juli ins Training ein.

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