Einzigartige Natur

Es gibt vier grüne Strände auf der Welt – was ist ihr Geheimnis?

Fußabdruck im grünen Sand am Papakōlea Beach.

Schwarzen Sand gibt es an vielen Stränden der Welt und sogar pinker Sand ist keine Neuheit mehr. Aber hast du schon mal von grünem Sand gehört? Weltweit gibt es nur vier Strände, an denen der Untergrund natürlich grün ist.

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1. Papakōlea Beach – Hawaii

Der Papakōlea Beach auf Hawaii ist atemberaubend und wohl der berühmteste Vertreter der wenigen grünen Sandstrände der Welt. Er befindet sich im Bezirk Kaʻū, in der Nähe von South Point. Bei der Anreise musst du dein Auto auf einem Parkplatz abstellen und kannst dich dann von Einheimischen mit Jeeps über eine abenteuerliche Buckelpiste zum Strand fahren lassen oder etwas mehr als eine Stunde zu Fuß laufen.

Der grüne Sand am Papakōlea Beach.
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Der Strand selbst ist klein, von Klippen umgeben und erstrahlt wirklich in sattem Grün. Besonders im Sonnenlicht leuchtet und glitzert der einzigartige Sand. Für die Farbe ist übrigens ein Mineral namens Olivin verantwortlich. Es tritt insbesondere in vulkanischen Landschaften auf und kommt in der obersten Schicht des Erdmantels vor. Am Papakōlea Beach ist besonders viel Olivin vorhanden und färbt den Sand saftig grün.

2. Punta Cormorant – Ecuador

Die Galapagosinseln sind für ihre einmalige Flora und Fauna bekannt. Mitten im Pazifischen Ozean gelegen, stellen die Inseln ein Unesco-Weltnaturerbe dar und stehen unter besonderem Schutz. Was neben den einzigartigen Tieren und Pflanzen aber schnell untergehen kann, ist der grüne Sand, der auf der Insel Floreana am Punta Cormorant im Norden zu finden ist.

Auch hier ist das Olivin für die Färbung verantwortlich, das in den nahe gelegenen Vulkanen entsteht. Das Besondere an der Insel im Pazifik: Floreana ist so abgelegen, dass du hier mit etwas Glück ganz alleine am grünen Sandstrand stehen kannst. Allzu viele Touristen nehmen die lange Reise dorthin nämlich nicht auf sich.

3. Talofofo Beach – Guam

Die Insel Guam liegt im westlichen Pazifik und gehört offiziell zum Territorium der USA in Mikronesien. Sie ist vulkanischen Ursprungs und beherbergt einen der wenigen grünen Strände. Der Talofofo Beach an der Ostküste der Insel wird ebenfalls durch das Olivin-Mineral grünlich gefärbt. Allerdings hängt die Farbe des Sands am Talofofo Beach etwas von den Strömungen im Fluss ab, der am Strand ins Meer mündet.

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Trägt der Fluss zum Beispiel mehr braunes Sediment mit sich, färbt sich auch der Sand eher braun. Einen Besuch ist Guam aber auch wert, wenn der Sand mal nicht grün ist. Kristallklares Wasser, atemberaubende Tauchgebiete und kulturelle Sehenswürdigkeiten des Chamorror-Volks machen einen Besuch auf Guam garantiert lohnenswert.

4. Hornindalsvatnet – Norwegen

Der Hornindalsvatnet ist der tiefste See ganz Europas. 514 Metern weit geht es dort in die Tiefe. Als würde das nicht schon ausreichen, ist an seinen Ufern auch noch grüner Sand zu finden. Damit ist der Strand von Hornindalsvatnet einer von nur vier grünen Sandstränden der Welt. In diesem Fall ist aber nicht das Mineral Olivin für die Färbung verantwortlich.

Der Hornindalsvatnet in Norwegen.
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Des Fjordsee, der vor Tausenden von Jahren durch Gletscherbewegungen entstand, ist voller grüner Mineralien und Algen, die den Sand an den Ufern grün färben. Die Region rund um den See eignet sich übrigens hervorragend für einen Roadtrip, zum Beispiel mit dem Wohnmobil.

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