Satire? Fridays for Future beleidigen Großelterngeneration mit Tweet

Greta Thunberg, schwedische Klimaaktivistin und Gesicht der weltweiten Klimaschutzbewegung "Fridays For Future".

Berlin. Es war ein böses Foul: Aktivisten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future (FFF) haben auf Twitter abschätzige Formulierungen für die ältere Generation gefunden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In einem Tweet schrieb Fridays for Future Germany:

„Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei.“

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Tweet unter dem Hashtag #weihnachtenundklimakrise sorgte im Netz für viel Empörung. Kommentare liefen quasi im Sekundentakt ein.

Viele Nutzer verlangten Respekt vor älteren Menschen und betonten, dass auch viele Omas und Opas das Anliegen der Klimaschützer teilten. FDP-Fraktionsvize im Bundestag Alexander Lambsdorff zieht sogar schärfere Vergleiche:

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht

Viele offensichtliche Anhänger von "Fridays for Future" äußerten ihre Enttäuschung:

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht
Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auch das Bundesumweltministerium reagierte: "#Klimaschutz geht alle an und ist eine gesellschaftliche Aufgabe über ALLE Generationen hinweg", schrieb das Ministerium am Nachmittag auf Twitter.

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht

Die Klima-Bewegung reagierte auf die zahlreichen Kommentierungen zunächst mit der Frage: „Was darf Satire?“

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht

Leonie Bremer, eine der bundesweiten Sprecherinnen der Bewegung, sagte der FAZ: „Natürlich entschuldigen wir uns bei allen, die es falsch verstanden haben.“ Sie denke aber, dass Menschen, die sowieso nicht mit der Bewegung sympathisierten, das Statement gezielt falsch verstanden hätten. Ähnlich versuchten andere FFF-Anhänger zu retten, was zu retten ist:

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Und die Großeltern? Die haben ihren Humor offenbar nicht verloren - jedenfalls nicht die Opa-und-FFF "GrandparentsFor Future". Sie schreiben: "Wir können über diesen Tweet lachen - andere hoffentlich auch."

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht

Nichtsdestotrotz entschuldigten sich die jungen Klimaaktivisten wenig später: "Wir möchten uns aufrichtig bei allen entschuldigen, die sich durch unseren satirisch gemeinten Tweet heute Morgen verletzt gefühlt haben. Auch die tolle Unterstützung unzähliger Großeltern wollen wir nicht geringschätzen."

Ansicht wechseln

In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.

Zur vollständigen Ansicht

In der vergangenen Woche waren FFF-Tweets schon Mittelpunkt heißer Debatten. Auf dem Account von Greta Thunberg, dem Gesicht der Bewegung, war ein Foto von ihr veröffentlicht worden, das sie auf dem Weg nach Schweden in Deutschland auf dem Boden eines ICEs sitzend zeigt.

Die Deutsche Bahn teilte daraufhin mit, dass die Klimaaktivistin in der ersten Klasse gefahren sei und dort auch einen Sitzplatz gehabt hätte. Das erweckte den Eindruck, als habe der Tweet falsche Tatsachen vorgespiegelt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Später stellte sich heraus, dass Thunberg einen Teil ihrer Reise auf dem Boden sitzend verbracht hatte, weil der Bahn ein ICE ausgefallen war.


AZ/WAZ Inhalte als bevorzugte Quelle markieren — dann erscheinen unsere Artikel häufiger in Ihren Google-Schlagzeilen.Inhalte in den Google-Schlagzeilen bevorzugen?
Bevorzugen

Meistgelesen in Politik regional