Umweltbewusstsein: Mehrheit der Deutschen sorgt sich laut Umfrage um Weltmeere

Mehr als drei Viertel der Deutschen machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen um den Zustand der Weltmeere.

Mehr als drei Viertel der Deutschen machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen um den Zustand der Weltmeere.

Berlin. Mehr als drei Viertel der Deutschen machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen um den Zustand der Weltmeere. Das geht aus einer repräsentativen Online-Studie des Sinus-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov hervor. Ältere Bürger zeigten sich im Schnitt besorgter als jüngere.

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Einstellung passt nicht unbedingt zum Konsumverhalten

Für besonders problematisch hielten viele der über 2000 Teilnehmer dabei Plastik im Meer (77 Prozent der Befragten), den Klimawandel (38 Prozent) sowie die Zerstörung von Korallenriffen und anderen Lebensräumen im Meer (31 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich. Mehr als die Hälfte der befragten Menschen geht außerdem davon aus, dass sich der Zustand der Weltmeere in den kommenden zehn Jahren weiter verschlechtern wird.

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Insgesamt 79 Prozent der Befragten gaben an, Plastik im Alltag möglichst zu vermeiden. Unternehmen oder Organisationen, die sich für den Schutz der Weltmeere einsetzen, haben die einige Befragten laut eigener Angabe bislang durch den Kauf bestimmter Produkte unterstützt (27 Prozent), außerdem durch die Teilnahme an Petitionen (14 Prozent), durch Spenden (11 Prozent) und durch eigene Mitarbeit (8 Prozent). Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich. Beinahe die Hälfte der Menschen gab an, solche Organisationen in der Vergangenheit nicht unterstützt zu haben.

WWF: Lebensräume und Bestände schützen

Mit Blick auf den Welttag der Ozeane am Montag forderte die Umweltschutzorganisation WWF entschiedenes Handeln. "Die menschenverursachte Zerstörung von Lebensräumen und die zahlreichen Belastungen der Ozeane bedrohen nicht nur die biologische Vielfalt der Erde, sondern auch unsere zukünftige Ernährung", heißt es in einer Mitteilung.

Der WWF sprach sich unter anderem für eine Nachbesserung der europäischen Fischerei-Kontrollverordnung sowie für ein internationales Abkommen auf UN-Ebene aus, das eine weltweite Müllreduktion und ein verbessertes Abfallmanagement zum Ziel hat.

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RND/dpa

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