Bau russischer Raumstation geplant

Russland verlässt Internationale Raumstation ISS nach 2024

02.12.2021: Eine Aufnahme aus der Kamera des Nasa-Astronauten Marshburn zeigt die Internationale Raumstation ISS und die Erde darunter. Russland will nach 2024 aus der Internationalen Raumstation ISS aussteigen.

02.12.2021: Eine Aufnahme aus der Kamera des Nasa-Astronauten Marshburn zeigt die Internationale Raumstation ISS und die Erde darunter. Russland will nach 2024 aus der Internationalen Raumstation ISS aussteigen.

Moskau. Russland will nach 2024 aus der Internationalen Raumstation ISS aussteigen. Das sagte der neue Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Juri Borissow, am Dienstag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Waldimir Putin. „Natürlich werden wir alle unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern erfüllen, aber die Entscheidung über den Ausstieg aus dieser Station nach 2024 ist gefallen“, sagte Borissow, den Putin zuvor als Nachfolger von Dmitri Rogosin eingesetzt hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
26.07.22: Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt Yuri Borisov, den neuen Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, in Moskau.

26.07.22: Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt Yuri Borisov, den neuen Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, in Moskau.

Rogosin hatte die Zusammenarbeit mit den USA auch angesichts politischer Spannungen zwischen Moskau und Washington im Zuge des Krieges in der Ukraine zuletzt immer wieder in Frage gestellt. Bereits im April hatte Russland mit dem Ausstieg aus dem internationalen Projekt gedroht, sollte der Westen seine Sanktionen gegen das Land nicht zurücknehmen. Borissow sagte, dass bis zum Ausstieg mit dem Bau einer russischen Raumfahrtstation begonnen werden solle. Die ISS war zuletzt in die Jahre gekommen und hatte immer wieder wegen Pannen für Aufsehen gesorgt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Rogosin hatte zuvor nicht ausgeschlossen, das russische Modul von der ISS abzukoppeln und eigenständig weiter zu betreiben. Dabei deutete er auch eine mögliche Nutzung der Station zur militärischen Erdbeobachtung an. Nach dem von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben westliche Länder auch Sanktionen gegen die russische Raumfahrtindustrie verhängt.

RND/dpa/sic

Mehr aus Wissen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen