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WAZ-Autopilot - Transformation macht keine Pause

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Liebe Leserinnen und Leser!

Die Planungen für das Mega-Projekt Trinity laufen auch Hochtouren. Der Zeitplan für den Bau der neuen Fabrik ist ambitioniert. In weniger als einem Jahr sollen die Bagger anrollen. Volkswagen setzt bei der Umsetzung auf Transparenz und den Dialog mit den Bürgern. Dafür wurden jetzt sogar Experten einer Berliner Agentur engagiert. Diese sollen das Gespräch mit den Anwohnern suchen und so Ängste und Sorgen nehmen.

Dasselbe sollte VW auch bei seinen Beschäftigten anstreben. Trinity steht wie kein anderes Projekt für die Transformation beim Autobauer. Um diese erfolgreich zu gestalten, müssen die Mitarbeiter mitgenommen werden. Wie das gelingen kann, hat VW Sachsen beim E-Leitwerk in Zwickau vorgemacht. WAZ-Redakteur Carsten Bischof sprach mit VW-Sachsen-Vorständin Karen Kutzner über den gelungenen Wandel und darüber, was Wolfsburg von Zwickau lernen kann.

In Sachsen sind die Beschäftigten mittlerweile mehr als glücklich über den eingeschlagenen Weg. In Wolfsburg hingegen scheint noch Skepsis zu herrschen. Die Stimmung im Werk könnte, auch wegen mangelnder Auslastung, besser sein. Ihrer Meinung freien Lauf lassen dürfen die Beschäftigten wieder beim Stimmungsbarometer. Die Mitarbeiterbefragung startet in Kürze.

Die Transformations-Uhr tickt jedenfalls schnell, wahrscheinlich sogar schneller als erwartet. Die Antriebswende ist - beschleunigt vom rasanten Klimawandel und strengen Klimavorgaben - mit Volldampf im Gange. Schön zu beobachten ist das auf dem Leitmarkt Norwegen. Dort ist der Anteil an E-Autos schon so hoch, dass auch VW dort in wenigen Jahren nur noch Stromer verkaufen möchte.

Für die Umsetzung der ambitionierten VW-Strategie ist ab dem 1. September der neue Konzern-Chef Oliver Blume zuständig. Ein erster kleiner Strategiewechsel deutet sich bereits an. Während noch Chef Herbert Diess E-Fuels weitestgehend verschmähte, setzt sich Blume immer wieder für die synthetischen Kraftstoffe ein. Nur so ließen sich die Klimaziele erreichen, meint er. Dazu passt, dass jetzt der Formel 1--Einstieg von VW-Tochter Audi endgültig feststeht. Dort darf bald nur mit E-Fuels gefahren werden.

Weiterhin Ärger hat Volkswagen in China. Die Debatte um mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung an der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang färbt immer wieder auch auf Volkswagen ab. Der Autobauer verteidigt sein Engagement vor Ort derweil konsequent weiter.

Dennoch will VW sich nicht mehr so stark wie früher auf den chinesischen Markt verlassen. Weil dort auch heimische Hersteller immer stärker werden, wollen sich die Wolfsburger in den USA sozusagen ein weiteres Standbein aufbauen. Lange schwächelte dort das VW-Geschäft, in der Antriebswende sieht man nun die Chance für den großen Wurf.

 

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Gute Fahrt wünscht Ihnen

Steffen Schmidt

Redakteur der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung

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