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WAZ-Autopilot - Alle Angaben ohne Gewähr

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Liebe Leserinnen und Leser!

Unter sich ständig ändernden Corona-Bestimmungen mit Kurzarbeit-Chaos und Home-Gebot musste der Wahlvorstand Anfang des Jahres die VW-Betriebsratswahl in Wolfsburg organisieren. Eine Aufgabe, die bestimmt viel Nerven gekostet hat. War nun leider alles für die Katz? Das Arbeitsgericht Braunschweig jedenfalls hat die Wahl nach Klage von neuen damals zur Wahl stehenden Personen für unwirksam erklärt. Die Begründung blieb die Kammer bisher schuldig.

Ob es nun zu Neuwahlen kommen muss, ist noch unklar. Der Betriebsrat wird in jedem Fall Beschwerde einlegen. Die gerichtlich Auseinandersetzung dürfte sich noch mächtig in die Länge ziehen. Was diese Situation für die Betriebsratsarbeit bedeutet, hat die WAZ zusammengefasst.

Für Unsicherheit hat auch ein Urteil des Europäischen Gerichtshof gesorgt. Gerade als man denken konnte, die meisten juristischen Fragen rund um etwaige Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal seien geklärt, tun sich dadurch nun neue Fragen auf. Denn die obersten europäischen Richter erklärten jetzt auch das Thermofenster, eine Software zur Reduzierung von Schadstoffausstoß, für unzulässig - jedenfalls in manchen Fällen. Die Einzelheiten müssen wohl die nationalen Gerichte treffen. Klarheit, sieht anders aus.

Doch irgendwie passt das ja genau zu derzeitigen Lage der Welt. Ukraine-Krieg, Corona und die Folgen dieser Krisen haben die Weltwirtschaft kräftig destabilisiert. Im VW-Werk können die Leute ein Lied davon singen. Obwohl die Auftragsbücher randvoll sind, läuft die Produktion weiter auf Halbgas. Um das Jahres-Volumen auf ein halbwegs erträgliche Zahl zu hieven, müssten nach dem Sommer schon Extra-Schichten eingeführt werden - und das, nachdem man erst kürzlich Schichten gestrichen hat. Der neue VW-Chef Thomas Schäfer gibt sich hinsichtlich einer Besserung der Lage jedenfalls halbwegs optimistisch. Doch wie für alles derzeit gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie immer in Wolfsburg ist allerdings sicher, dass die Stadt in knapp einer Woche in den Sommerschlaf fällt. Dann startet der Werksurlaub. Im letzten Jahr verabschiedete VW-Chef Herbert Diess die Beschäftigten auf einem Hydrofoil durch das Hafenbecken surfend in die Ferien. In der Autostadt kann man ihm nun nachahmen. Mal sehen, was sich der umtriebige Konzernlenker in diesem Jahr einfallen lässt.

Der Volkswagen-Überblick

 
VW-Chef Herbert Diess bei der Grundsteinlegung der Batteriefabrik in Salzgitter: VW beginnt damit ein neues Kapitel der Transformation.

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... und dann war da noch das:

 
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Gute Fahrt wünscht Ihnen

Steffen Schmidt

Redakteur der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung

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