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VW-AUTOPILOT – Reden wir über die Hitze!

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Liebe Leserinnen und Leser!

Reden wir übers Wetter: Es war warm bis heiß in den vergangenen Tagen – und Volkswagen hat schon vor dem offiziellen Sommeranfang an diesem Dienstag die Sommerzeit in den deutschen Werken ausgerufen. Bei Hitze soll es in der Produktion mehr Trinkpausen geben, die Bürobeschäftigten können ihren Gleitzeitbeginn nach vorne verschieben und im Werk sind kurze Hosen erlaubt - vorausgesetzt, es sind weder Kunden noch Geschäftspartner in der Nähe.

Die Autostadt ist weniger freizügig und rät ihren Beschäftigten, bei Hitze zu den luftigen Teilen ihrer Dienstkleidung zu greifen. Außerdem gibt sie klare Verhaltensempfehlungen: Wasser statt Kaffee, Salat statt Schnitzel, Schatten statt Sonne – jeder solle auf die Signale seines Körpers hören. Was aber, wenn der Körper nach kurzer Hose oder Minirock schreit?

Kurze Hose und Minirock waren am Samstag in der Autostadt trotzdem zu sehen – beim Cabriotreffen. Wobei eher Seltenheiten wie Audi 100 und VW Jetta oder ein Adler Diplomat Cabrio für viel Aufsehen sorgten. Und weil es so gut zum Wetter passt, kürte die Autostadt auch noch ihr schwimmendes Amphicar 770 zum „Klassiker des Monats“ - die AZ/WAZ durfte darin schon eine Runde im Mittellandkanal drehen und war begeistert.

Alles andere als begeistert sind die VW-Beschäftigten von den aktuell sehr hohen Lebenshaltungskosten und hoffen auf Tarifverhandlungen mit einem kräftigen Lohnplus. Was sie genau wollen? Die AZ/WAZ hat sie gefragt...manche Antwort lässt hitzige Diskussionen erwarten. Die IG Metall will übrigens ein Lohnplus von real sieben bis acht Prozent erreichen - dann dürfte die Forderung vor den Verhandlungen im September im heißen zweistelligen Bereich liegen. Wobei IG-Metall-Chef Jörg Hoffmann - er sitzt auch im Volkswagen-Aufsichtsrat - bereits bei einem anderen Thema die Gemüter erhitzt hat: Wegen der Diskriminierung der Uiguren in China hat er von Volkswagen „Konseqenzen“ gefordert - damit er den Rückzug aus dem Werk in Xingjiang.

Heiß dürfte es auch bei der nächsten Betriebsversammlung in Halle 11 am 28. Juni werden - analog statt digital, mit Konzern-Chef Herbert Diess, mit der Betriebsratsvorsitzenden Daniela Cavallo, mit dem scheidenden VW-Marken-Chef Ralf Brandstätter und seinem Nachfolger Thomas Schäfer. Eines der zentralen Themen dürfte die Transformation von der Verbrennertechnik zur Elektromobilität werden. Für die VW-Beschäftigten bedeutet das nicht nur, dass sie den Campus Sandkamp und das Trinity-Werk bekommen - sondern künftig auch eine sportliche GTX-Variante für alle ID-Modelle. Das soll für mehr „Emotion“ bei den E-Modellen sorgen.

Das soll übrigens auch Hollywood-Star Ewan McGregor („Star Wars“) tun - er ist als VW-Markenbotschafter die Idealbesetzung. Zum einen, weil er schon seit seiner Kindheit VW-Fan ist und Volkswagen-Oldies sammelt. Zum anderen, weil er als Science-Fiction-Held auf der Leinwand längst in der (vollelektrischen?) Zukunft lebt und sich in der Gegenwart einen ID.Buzz bestellt hat. Apropos ID.Buzz: Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover hat die Produktion des vollelektrischen ID.Buzz gestartet – der von Ewan McGregor wird orange…

Zu guter Letzt meldet sich der frühere Volkswagen-Chef Carl Horst Hahn zu Wort: Er feiert am 1. Juli seinen 96. Geburtstag und will einer Wolfsburger Kita ein ganz besonderes Geschenk machen: Er bezahlt drei Jahre lang einen Muttersprachler, der mit den Kita-Kindern chinesisch spricht...auch das dürfte in einigen Kindergärten und Familien für heiße Debatten sorgen...

 

Der Volkswagen-Überblick

ID.Buzz: In diesen VW-Werken startete jetzt die Produktion

Er ist das neue Gesicht des Bulli im elektrischen VW-Zeitalter: Der ID.Buzz wird in Hannover-Stöcken gefertigt. An vielen anderen Standorten startete jetzt die Produktion wichtiger Bauteile. Hier kommen sie her. Jetzt lesen

 

... und dann war da noch das:

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Eine gute Fahrt wünscht Ihnen

Carsten Bischof

 

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