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Wenn die Pandemie abebbt, wird Mobilität teurer

Ein Elektrofahrzeug wird an einer Stromtankstelle auf einem Pendlerparkplatz am Bahnhof aufgeladen. (Archivbild)

Frankfurt. Omikron hat es wirklich in sich. Werden die jüngste Prognosen Wirklichkeit, bekommen wir es mit einer kurzen, aber sehr heftigen Infektionswelle zu tun. Was dann folgen könnte, wäre ein schnelles Abflauen der Pandemie. Mit diesem Szenario kalkulieren zahlreiche Analysten, die es mit dem wichtigsten Rohstoff zu tun haben: Öl.

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Die Konsequenz könnte eine Entwicklung sein, die wir bereits im vorigen Jahr erlebt haben, nur diesmal würde es davon eine Turboversion geben. Die Nachfrage steigt schlagartig nach dem Abebben der Welle und bringt jede Menge Verwerfungen mit sich, insbesondere massive Energiepreiserhöhungen – vor allem bei Benzin, Diesel und Kerosin.

Die Verkehrswende wurde lange vernachlässigt

Werden die Corona-Fesseln gelöst, wird wieder deutlich mehr geflogen, und es werden mehr Autos denn je auf den Straßen unterwegs sein. Trotz gebremster Produktion ist der Fahrzeugbestand im vorigen Jahr weiter gestiegen. Und das Auto ist derzeit so populär wie nie zuvor. Aktuelle Studien zeigen, dass nun auch wieder mehr Jüngere einen Pkw kaufen wollen – auch wegen Corona, weil das Auto nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch ein mobiler Schutzraum ist.

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2022 hat das Zeug dazu, uns mit steigenden Preisen für Sprit und Flugtickets überdeutlich zu machen, dass ein zentrales Politikfeld zu lange vernachlässigt wurde: die Verkehrswende. Mehr denn je müssen wir uns fragen, wie viel individuelle Mobilität angemessen ist und wie klimafreundliche alternative Verkehrskonzepte aussehen, die nebenbei auch noch preiswert sind: Große Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt.

Doch bei einem Punkt kann die Politik dem Fortschritt zügig auf die Sprünge helfen: Wir brauchen mehr Elektromobilität. Das lässt sich mit geringem Aufwand forcieren. Indem Autobauer mit strengeren Abgasnormen gezwungen werden, mehr E-Autos auf die Straße zu bringen.

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