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Abgasskandal

Dieselskandal: VW entschädigt österreichische Polizei

Ein KFZ-Servicetechniker hält die Abdeckung vor einen vom Abgas-Skandal betroffenen 2.0l TDI Dieselmotor vom Typ EA189 in einem VW Touran in einer Autowerkstatt in Hannover.

Ein KFZ-Servicetechniker hält die Abdeckung vor einen vom Abgas-Skandal betroffenen 2.0l TDI Dieselmotor vom Typ EA189 in einem VW Touran in einer Autowerkstatt in Hannover.

Wolfsburg/Wien. Im Dieselabgas-Skandal hat sich der Autobauer VW mit dem österreichischen Staat auf eine Entschädigung geeinigt. Das bestätigten am Samstag der österreichische Innenminister Wolfgang Peschorn in Wien und ein VW-Sprecher in Wolfsburg. Zuvor hatte die Zeitung „Der Standard“ darüber berichtet. In dem Streit ging es um die Wertminderung an etwa 2100 VW-Dieselfahrzeugen im Fuhrpark der österreichischen Polizei durch eine manipulierte Abgas-Software.

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„Wir haben über den konkreten Betrag Stillschweigen vereinbart. Es ist ein namhafter Betrag, und er ist angemessen“, sagte Peschorn in der Radiosendung „Ö1 Mittagsjournal“. Nach Angaben aus Kreisen liegt der Wert der Entschädigung aber deutlich unter den 2,6 Millionen Euro, die Österreich gefordert hatte.

VW schweigt zur Einigung

Volkswagen werde die Einigung nicht kommentieren, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Seinen Angaben nach hat der österreichische Importeur Porsche Austria GmbH den Vergleich geschlossen, nicht VW in Deutschland.

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VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen („Defeat Devices“) wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Wegen des „Dieselgate“-Skandals hat der Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht.

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Von RND/lni

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