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Handelsverband blickt zurück

Advents-Bilanz des Einzelhandels: „Es hätte besser sein können“

Passanten mit Einkaufstüten und Regenschirmen drängen sich am letzten Adventswochenende bei regnerischem Wetter durch Hannovers Innenstadt.

Passanten mit Einkaufstüten und Regenschirmen drängen sich am letzten Adventswochenende bei regnerischem Wetter durch Hannovers Innenstadt.

Hannover.Der Einzelhandel in Niedersachsen hat seine Verkaufsziele für das Weihnachtsgeschäft bisher nicht erreicht. „Wir sind insgesamt zufrieden, aber es hätte noch besser sein können“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Rambow vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen am Sonnabend. Die angepeilte Zielmarke von zehn Milliarden Euro werde sicher verfehlt.

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Passanten mit Einkaufstüten und Regenschirmen gehen am letzten Adventswochenende bei regnerischem Wetter durch die Innenstadt in Hannover: Der Einzelhandel in Niedersachsen hat seine Verkaufsziele für das Weihnachtsgeschäft bisher nicht erreicht.

Passanten mit Einkaufstüten und Regenschirmen gehen am letzten Adventswochenende bei regnerischem Wetter durch die Innenstadt in Hannover: Der Einzelhandel in Niedersachsen hat seine Verkaufsziele für das Weihnachtsgeschäft bisher nicht erreicht.

Bei regnerischem Wetter hatten sich am Sonnabend überall in Niedersachsen Tausende Menschen in den Fußgängerzonen gedrängelt. Doch vor allem der Textil- und Schuhhandel blieb bisher auf seiner Winterware sitzen. „Bei der anhaltend milden Witterung halten sich die Kunden mit dem Kauf von Bekleidung zurück und warten einfach ab, bis es dann im Januar zum Schlussverkauf Preisnachlässe gibt“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes.

Hervorragend läuft es dagegen nach seinen Worten im Lebensmittelhandel, da viele Kunden bei einem gefühlt sehr langen Wochenende für große Einkäufe unterwegs waren. Bis Silvester rechne er noch mit weiteren umsatzstarken Tagen, sagte Rambow.

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Studie: Aussichten für 2019 trotz Konfliktpotential günstig

Generell sind die Verbraucher in Deutschland zum Jahresende zwiegespalten, wie aus einer neuen Konsumklimastudie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK hervorgeht. Zwar erwarten die Bürger leicht steigende Einkommen, aber die Kauflaune geht zurück. Auffällig sei, dass die Schere zwischen den gesamtwirtschaftlichen Erwartungen und der eigenen finanziellen Entwicklung weit auseinander gehe.

Die Aussichten für 2019 bleiben generell günstig. Risiken gibt es nach Einschätzung der Marktforscher aber durchaus: Eine weitere Eskalation im Handelskonflikt mit den USA oder ein unkontrollierter Austritt Großbritanniens aus der EU werde sicher auch das Konsumklima belasten.

Zur Studie

Die GfK-Studie basiert auf monatlich rund 2000 Verbraucherinterviews im Auftrag der Europäischen Union. Das Konsumklima bezieht sich nicht nur auf die Ausgaben im Einzelhandel, sondern umfasst auch Mieten, Reisen und Gesundheit.

Von RND/dpa

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