„Knotenpunkte sind überlastet“

Debatte um Rabatt-Tickets: Deutsche Bahn fordert auch Investitionen in die Infrastruktur

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender, bei einer Pressekonferenz im Mai 2022.

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender, bei einer Pressekonferenz im Mai 2022.

Berlin . Im Bemühen um mehr Kunden für den Nahverkehr ist es aus Sicht von Bahnchef Richard Lutz mit einer bloßen Verlängerung des 9-Euro-Tickets ohne Investitionen in die Infrastruktur nicht getan. „Unsere Infrastruktur kommt gerade auf Engpassstrecken und an überlasteten Knotenpunkten an ihre Grenzen“, sagte Lutz dem „Handelsblatt“ (Mittwoch). „Deshalb wäre es eine gute Idee, für jeden Euro, der in ein Nachfolge-Ticket fließt, mindestens einen Euro in die Verbesserung des Angebots und den Ausbau der Infrastruktur zu stecken.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Er gebe außerdem zu bedenken, „dass die Inflation alles drastisch verteuert, und diese negativen Auswirkungen auf die Investitionen in die Schiene noch gar nicht im Bundeshaushalt abgebildet sind“, sagte Lutz. Allein für den Strom müsse die Bahn im kommenden Jahr voraussichtlich zwei Milliarden Euro mehr zahlen.

RND/dpa

Mehr aus Wirtschaft

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken