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ENERGIESPAREN FÄNGT IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN AN

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Foto: minny 0012011/123RF

Egal, ob im Business oder auch im Privathaushalt - überall wird derzeit es schmerzhaft spürbar: Die Preise für Strom, Gas und Öl gehen kontinuierlich nach oben und machen Verbrauchern finanziell zu schaffen. Gründe genug, genauer hinzuschauen und den eigenen Energieverbrauch zu hinterfragen. Denn wer Einsparpotenziale nutzt, schont nicht nur sein Portemonnaie, sondern auch das Klima. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt daher praktische Tipps, was jeder zu Hause beachten kann.

Grundsätzlich ist sinnvoll, mit dem Energiesparen in den eigenen vier Wänden zu beginnen, denn: Schon kleine Änderungen im Alltag zeigen Wirkung - und das ohne Komfortverlust. Beispielsweise fühlen sich die meisten Menschen wohl, wenn die Wohnung zwischen 18 und 22 Grad Celsius warm ist. In vielen Haushalten ist es jedoch viel wärmer als nötig - und das nicht nur in den Sommermonaten, in denen die Sonne einen erheblichen Bei tragleistet.

Je wärmer der Heizkörper, desto höher die Heizkostenrechnung. Als Faustregel gilt: Jedes Grad Raumtemperatur weniger senkt den Verbrauch um etwa 6 Prozent. Durch programmierte Thermostate kann die Temperatur in einzelnen Räumen gezielt gesteuert oder in der Nacht automatisch abgesenkt werden. Im Wohnzimmer und in der Küche sind 19 bis 21 Grad Celsius ausreichend, wohingegen es im Bad mit 21 bis 24 Grad Celsius etwas wärmer sein darf. Im Schlafzimmer genügen oft auch nur 18 Grad, in weniger genutzten Räumen sogar 16 Grad. Kühler sollte es jedoch nicht werden, da sonst Schimmel droht. Wenn der Heizkörper gluckert und nicht warm wird, ist eventuell Luft im System - auch das verbraucht mehr Energie als nötig. Mit einem Entlüftungsschlüssel kann die Luft ganz einfach aus dem heißen Heizkörper herausgelassen werden.

EFFIZIENTE NEUGERÄTE

Besonders viel Strom wird für die Kommunikation und Unterhaltung benötigt - durchschnittlich fast ein Drittel des Stromverbrauchs in einem Haushalt. Es lohnt sich also, bei Fernseher, Computer und Spielekonsolen auf effiziente und kleinere Geräte zu setzen. Oft zahlt sich der Austausch eines älteren Geräts trotz eines höheren Kaufpreises schnell aus.

Besonderes Sparpotenzial bieten Großgeräte: Weil Kühl- und Gefrierschränke in der Regel im Dauerbetrieb laufen, verbrauchen sie durchschnittlich etwa 20 Prozent des gesamten Stroms im Haushalt. Wichtig ist die richtige Temperatur: Im Kühlschrank reichen sieben Grad im oberen Fach generell aus. Jedes Grad weniger erhöht den Stromverbrauch. Im Gefrierfach sind minus 18 Grad optimal. Sind zusätzliche Kühlschränke oder Gefriertruhen vorhanden, sollte der Bedarf überprüft werden. Vor einem Neukauf sollte zudem überlegt werden, welche Größe der Kühlschrank für wie viele Personen im Haushalt haben muss - auch hier sollte auf effiziente und kleinere Geräte gesetzt werden.

VOLLE LADUNG

18 Grad optimal. Sind zusätzliche Kühlschränke oder Gefriertruhen vorhanden, sollte der Bedarf überprüft werden. Vor einem Neukauf sollte zudem überlegt werden, welche Größe der Kühlschrank für wie viele Personen im Haushalt haben muss - auch hier sollte auf effiziente und kleinere Geräte gesetzt werden. Bei Wasch- und Spülmaschinen lohnt es sich, Eco-Waschgänge zu nutzen. Kurzprogramme sind nicht empfehlenswert, da sie mehr Strom und Wasser verbrauchen. Sowohl Energie als auch Wasser kann eingespart werden, wenn die Spül- oder Waschmaschine möglichst voll eingeräumt wird. Zudem ist das Vorheizen des Backofens nicht bei allen Speisen notwendig. Der Backofen kann bereits einige Minuten vor der eigentlichen Backzeit abgeschaltet werden, da die Wärme noch im Ofen gehalten wird. Und immer gilt: Geräte, die gerade nicht benötigt werden, komplett abschalten. Auch im Stand-by-Modus verbrauchen sie Strom. (sta)