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HELFER IN SCHWEREN STUNDEN

Die Endlichkeit des Lebens

Viele Menschen machen sich zu Lebzeiten Gedanken über die Art ihres Abschieds

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Ein Teil der Kremationsasche wird in der Schweiz in einen Erinnerungsdiamanten umgewandelt.Foto: djd/Algordanza Erinnerungsdiamanten

Viele Menschen denken über ihre eigene Endlichkeit nach und möchten ihren Angehörigen schwierige Entscheidungen abnehmen. Dazu gehört auch die Frage, wie man selbst dereinst beigesetzt werden möchte. Tatsächlich ist die Bestattungskultur in Deutschland im Wandel. Dem Onlineportal Statista zufolge lag der Anteil der Urnenbestattungen im Jahr 2020 bei 76 Prozent, nur noch 24 Prozent waren Sargbestattungen. Vor zehn Jahren hatte das Verhältnis noch bei 64 zu 36 Prozent gelegen. Bei besonderen Bestattungswünschen kommen auf die Angehörigen aber oft auch Kosten zu. Daher entscheiden sich mittlerweile viele Menschen bereits zu Lebzeiten für eine Vorsorge rund um den eigenen Sterbefall. Zumal die Angehörigen dann später nicht nur von den Kosten befreit sind, sondern auch sicher sein können, dass der Weg des Verstorbenen selbstbestimmt ist.

Auch können sich Menschen zu Lebenszeiten für eine ganz besondere Form des Gedenkens entscheiden, zum Beispiel mit einem Erinnerungsdiamanten, der aus Kremationsasche oder auch den Haaren des Verstorbenen gefertigt wird. Mit ihm wird den Angehörigen eine unvergängliche Erinnerung über Generationen weitergegeben. Bereits zu Lebzeiten kann man Größe, Anzahl und den passenden Schliff auswählen, die Angehörigen erhalten nach dem Tod den oder die Diamanten, deren Bezahlung bereits in eine Vorsorge integriert werden kann - der Preis der Diamanten entspricht den bei Vertragsabschluss gültigen Tarifen. (djd)