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Handwerk SPEZIAL

Maßnahmen machen Lust auf Ausbildung

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Wer nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die Zukunft unseres Landes (mit)gestalten will, der liegt mit einer Ausbildung im Handwerk genau richtig. FOTO: FRANZ FENDER / ARCHIV

„SOMMER DER AUSBILDUNG" UND IMAGEKAMPAGNE DES DEUTSCHEN HANDWERKS

Es wird immer deutlicher: Zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie Energiewende, Wohnungsbau und digitale Infrastruktur sind ohne ausreichend Fachkräfte aus dem Handwerk nicht zu stemmen. Die Karrierechancen für junge Handwerkerinnen und Handwerker sind besser denn je. Und doch drohen auch dieses Jahr viele Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt zu bleiben. Die Handwerksbetriebe ringen engagiert um jeden Jugendlichen, den sie für eine Ausbildung begeistern können. Rückendeckung bekommen sie dabei in diesem Sommer von Maßnahmen der Imagekampagne des deutschen Handwerks und durch den „Sommer der Berufsbildung", den die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung" zum zweiten Mal ausrufen.

Ziel der Kampagnenmaßnahmen als auch des „Sommers der Berufsbildung" ist es, den Stellenwert der beruflichen Ausbildung und die Gleichwertigkeit von Studium und Ausbildung in den Köpfen zu verankern. Es ist #ZeitzumUmdenken, bringt die Kampagne das Vorhaben auf den Punkt.

Mit unterschiedlichen Maßnahmen richtet sich die Kampagne dazu direkt an junge Menschen und zwar dort, wo sie sich ohnehin häufig aufhalten, im Internet und den sozialen Medien. Unterhaltsame Tiervideos wecken auf TikTok und Instagram die Neugier auf das Handwerk, die mit weiter führenden Berufsinformationen auf handwerk.de gestillt werden kann. Tieferen, authentischen Einblick in die Ausbildung und die Karrieremöglichkeiten im Handwerk bieten ergänzend dazu kurze Film-Dokus mit sogenannten Berufsinsidern. Allesamt junge Handwerkerinnen und Handwerker, die ihr berufliches Glück im Handwerk gefunden haben, und das, obwohl sich so manche auf dem Weg dahin Vorbehalten aus Elternhaus oder Freundeskreis stellen mussten.

Weiterhin sind es oftmals Eltern und Lehrer, die Vorbehalte gegen eine handwerkliche Ausbildung haben und Kinder lieber in Richtung eines Studiums lenken. Daher wendet sich die Kampagne mit ergänzenden Maßnahmen gezielt auch an diese Zielgruppen. Am 15. Juni ist dazu der Podcast „Wer macht morgen? Warum wir für die Zukunft umdenken müssen." gestartet. In diesem diskutiert Moderatorin Anna Planken (bekannt aus dem ARD-Morgenmagazin) mit prominenten Gästen aus Politik, Wissenschaft, Handwerk und öffentlichem Leben, warum sich ein Start im Handwerk für junge Menschen lohnt und wie Kinder und Jugendliche dabei unter stützt werden können, einen Beruf zu ergreifen, der zu ihnen passt. Weiterhin sind es oftmals Eltern und Lehrer, die Vorbehalte gegen eine handwerkliche Ausbildung haben und Kinder lieber in Richtung eines Studiums lenken. Daher wendet sich die Kampagne mit ergänzenden Maßnahmen gezielt auch an diese Zielgruppen. Am 15. Juni ist dazu der Podcast „Wer macht morgen? Warum wir für die Zukunft umdenken müssen." gestartet. In diesem diskutiert Moderatorin Anna Planken (bekannt aus dem ARD-Morgenmagazin) mit prominenten Gästen aus Politik, Wissenschaft, Handwerk und öffentlichem Leben, warum sich ein Start im Handwerk für junge Menschen lohnt und wie Kinder und Jugendliche dabei unter stützt werden können, einen Beruf zu ergreifen, der zu ihnen passt.

PREISE FÜR NEUBAU VON WOHNGEBÄUDEN GESTIEGEN

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, lagen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im Mai 2022 um 18,7% höher als im Mai 2021. Im Februar 2022 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat noch 15,9% betragen. Ursächlich für die Preissteigerungen waren unter anderem die Rohstoffknappheit, die erhöhte Nachfrage und Lieferschwierigkeiten.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich im Mai 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,8%. Die stärksten Anstiege gab es dabei bei den Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+35,0%), Beton arbeiten (+29,2%) und bei Stahlbauarbeiten (+26,6%).

Im Bereich der Ausbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich die Preise im Vorjahresvergleich um 16,9%. Deutliche Preissteigerungen gab es hier unter anderem bei Verglasungsarbeiten (+31,5%) und bei Metallbau arbeiten (+25,3%).

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen im Mai 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,6%, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 8,8%. Im Mai 2022 verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat die Preise für den Neubau von Bürogebäuden um 20,7% und für den Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 21,0% Zudem erhöhten sich die Preise im Straßenbau um 18,5%.