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City Magazin

JOVO Hörsysteme Gifhorn: Endlich wieder verständlich!

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Foto: FGH – Fördergemeinschaft Gutes Hören, deagreez/123RF Illustration: rawpixel@freepik.com

GUTES HÖREN STÄRKT ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN

Gespräche ohne Nachfragen, gemeinsame Hörerlebnisse, entspannender Musikgenuss, offene Ohren für Zwischentöne – das sind nur einige der Vorteile, die zufriedene Nutzer an ihren Hörgeräten schätzen. „Die hohe Beratungsqualität und die ausgereiften Technologien in der Hörakustik tragen maßgeblich dazu bei, dass Hörsysteme inzwischen eine wichtige Rolle im Alltag hörgeminderter Menschen übernehmen und die Teilnahme an vielen Alltagssituationen nachhaltig sichern“, wissen Jonathan Krämer und Ivo Samland. Die beiden Hörgeräteakustikmeister haben sich im Februar dieses Jahres selbstständig gemacht und mit der JOVO Hörsysteme GbR am Schillerplatz ihren eigenen, inhabergeführten Meisterbetrieb eröffnet.

Nicht nur die zwischenmenschliche Kommunikation, sondern auch Beziehungen von Paaren und sich nahestehenden Personen leiden unter Hörminderungen. Studien haben inzwischen bewiesen, dass unbehandelte Schwerhörigkeit die Kontakte in Familie und Freundeskreis negativ beeinflusst. Kleine Beobachtungen spontan zu teilen, Smalltalk beim Spaziergang durch die City, Gespräche im voll besetzten Café – all das gestaltet sich schwieriger, wenn das Gegenüber nicht mehr gut hört. „Gerade dann, wenn mehrere Menschen gleichzeitig reden und Nebengeräusche hinzukommen, fällt Menschen mit Hörproblemen die Verständigung besonders schwer“, weiß Krämer. Viele Betroffene würden sich in solchen Situationen alleingelassen fühlen und nicht darüber sprechen wollen. Doch auch den Mitmenschen bleibe es nicht verborgen, wenn sie nicht wie gewohnt verstanden werden.

Stress für das Umfeld

„Hast du schon gehört?“ Gutes Hören ist vor allem in Gesellschaft enorm wichtig und beeinflusst Wohlbefinden und Gesundheit.

Während gelegentliche Kommunikationsstörungen meistens schnell geklärt und nicht weiter beachtet werden müssen, sieht es ganz anders aus, wenn sich die Missverständnisse häufen. Dann beginnen die Mitmenschen, ihr Verhalten und den Umgang mit den Betroffenen an die neue Situation anzupassen. Dazu zählt sehr lautes und deutliches Sprechen, um ständiges Nachfragen zu vermeiden. Vorsorglich wird auf Telefon- oder Türklingeln geachtet und hingewiesen. Radio, Fernseher und Musik werden aus Solidarität viel lauter eingestellt als nötig. „Die nahestehenden Mitmenschen stellen sich quasi darauf ein, für die schwerhörigen Angehörigen mitzuhören. Das ist gut gemeint, hilft allen Beteiligten aber nicht weiter“, so Samland. Denn die Hörprobleme würden dadurch nicht behoben. Stattdessen gerate das Umfeld selbst in stressige Situationen, während für die Betroffenen die Kommunikationshindernisse abgefedert und verharmlost würden. „Darin liegt eine wesentliche Ursache dafür, dass immer noch viele Menschen länger als nötig mit einer Hörgeräteversorgung warten. Angehörige und Freunde sollten vielmehr das Problem sensibel ansprechen und mit Verständnis und Unterstützung zur Problemlösung beitragen“, empfehlen die beiden Gifhorner Hör-Experten.

Gemeinsame Sache machen

Dabei ist eine unvoreingenommene und offene Gesprächsführung wichtig, bei der sämtliche Vorwürfe oder Polarisierungen fehl am Platze sind. „Hörminderungen sind natürliche Verschleißerscheinungen, die früher oder später jeden Menschen betreffen können. Der einzige Fehler besteht darin, nichts dagegen zu unternehmen“, betont Ivo Samland. Einen Hörtest bei einem Hörakustiker oder einem HNO-Arzt zu einer gemeinsamen Sache zu machen kann durchaus Vorteile haben. „Bei allen Gesprächen und Fragen, die sich beim Hörakustiker ergeben, können Angehörige, Partner und Freunde auch mit ihren eigenen Erfahrungen unterstützend zur Seite stehen und vielleicht sogar zusätzliche konstruktive Hinweise für die Anpassung an den Hörakustiker weitergeben“, spricht Jonathan Krämer aus Erfahrung. Auf diese Weise würden Betroffene ihre neuen Hörsysteme leichter akzeptieren, sich schneller damit zurechtfinden und lernen, sie regelmäßig und effektiv zu nutzen. „Denn beim guten Hören geht es immer auch um das harmonische Miteinander!“