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Auf, auf... zum alljährlichen Weihnachtsbaumkauf!

Kreativer Baumschmuck aus Liebe zur Umwelt

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Aus natürlichen Materialien wie Tannenzapfen lässt sich ein umweltfreundlicher Christbaumschmuck herstellen. FOTO: KOLLAXO

Mit plastikfreier Dekoration nachhaltig Weihnachten feiern

Massenproduzierter Weihnachtsbaumschmuck besteht meistens aus Plastik und ist daher nicht besonders umweltfreundlich. Dabei lässt sich aus natürlichen Materialien wie Früchten, Nüssen und weihnachtlichen Gewürzen individueller Christbaumschmuck herstellen. Eine festliche Dekoration darf für viele Familien in der Advents- und Weihnachtszeit nicht fehlen. Das Selberbasteln macht nicht nur Kindern Spaß, sondern versetzt auch Erwachsene in weihnachtliche Stimmung. Verschiedene Materialien eignen sich zu diesem Zweck und verwandeln den Baum innerhalb kurzer Zeit in ein persönliches Kunstwerk.

Wenn es schnell gehen soll, sind Zimtstangen, Walnüsse und Anis optimal, denn sie geben optisch etwas her und füllen das Wohnzimmer zusätzlich mit einem herrlichen Duft. Im Wald gesammelte Tannenzapfen, Hagebutten und Bucheckern wirken an farbenfrohen Bändern sehr dekorativ. Schleifen aus plastikfreien Geschenkbändern sind schnell gebunden und machen sich ebenso hübsch an den Zweigen. Auch im Handel findet sich natürlicher Schmuck aus Holz, Stroh und Glas.

Wer etwas mehr Zeit und Lust hat, kann mit Hilfe von Ausstechförmchen duftende Anhänger aus Orangen- oder Zitronenschalen basteln. Mittig mit einem Kiesel beschwert, trocknet der zukünftige Weihnachtsbaumbehang ohne Krümmen aus. Anschließend fehlt nur noch die Schnur zum Aufhängen. Mit Ausstechförmchen lassen sich alternativ auch Schmuckstücke aus Salzteig herstellen. Eine Mischung aus zwei Tassen Mehl, einer Tasse Salz, einer Tasse Wasser, einem Teelöffel Speiseöl und Lebensmittelfarbe nach Belieben ergibt den Teig zum Ausrollen, Ausstechen und Backen.

Girlanden aus Trockenfrüchten oder, im amerikanischen Stil, aus Cranberries und Popcorn sehen einladend aus und schmecken nach den Feiertagen gut. Gebäck und Äpfel dienten bereits im mittelalterlichen Elsass als Baumschmuck, heute ist der mit Zuckerguss versehene Lebkuchen besonders beliebt. Auch mit Schere und Papier ans Werk zu gehen, lohnt sich: Klebt man Geschenkpapier-Reste auf Pappe, kann man daraus kreative Formen zurechtschneiden und sie anschließend mit Holzperlen oder Wollgarn verzieren.

„Es ist großartig, dass sich mit ein bisschen Kreativität aus wenig Material so viel machen lässt", meint Lisa Feldmann-Schütte, die als Forstwirtin täglich in der Natur unterwegs ist und sich im Vorstand des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum e.V. ehrenamtlich engagiert. Sie ergänzt: „Wenn der natürliche Schmuck dann an einem natürlichen Baum hängt, ist Weihnachten auch für die Umwelt ein Fest." Weitere Inspirationen gibt es im Internet unter www.vnwb.de .