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25 Jahre Bundesliga

Nowak, Akpoborie und eine wertvolle Niederlage

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Seineletzte Saison: Krzysztof Nowak (r.) in der VfL-Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Die 4. Saison: 2000/01

So war die Saison: Die Spielzeit wurde überschattet von zwei Ereignissen, die nichts mit Sport zu tun hatten. Krzysztof Nowak machte im Februar sein letztes Spiel für den VfL, der an ALS erkrankte polnische Mittelfeldspieler musste seine Karriere beenden- und starb gut vier Jahre später. Und in der Schlussphase der Saison kam die Sklavenschiff"-Affäre rund um Jonathan Akpoborie ans Licht, der Torjäger musste den VfL verlassen. Am Ende stand Platz neun, der immerhin wieder zur Teilnahme am UI-Cup berechtigte.

Das wichtigste Spiel: Der VfL erlebte ein kurioses Saisonfinale in Freiburg. Denn dort drohten im Falle eines Sieges (!) Tabellenverschiebungen mit dem 1. FC Kaiserslautern (der nicht für den UI-Cup gemeldet hatte), die Wolfsburg einen frühen Start in den europäischen Wettbewerb und den Profis damit eine Woche weniger Urlaub gebracht hätten. Der VfL ging kein Risiko ein und verlor am letzten Spieltag mit 1:4 - was aber angesichts des dramatischen Meister-der-Herzen-Finalspieltags J auf Schalke und in Hamburg niemanden wirklich interessierte.


Platz 9 

47 Punkte 
12 S-11 U-11 N 
60:45 Tore

Was sonst so war: Zoltan Sebescen, erster deutscher Nationalspieler des VfL, wechselte am Saisonende für 12 Millionen Mark zu Bayer Leverkusen-damals der zweitteuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte.