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25 Jahre Bundesliga

Nach der Rettung war Winterkorn da

Nach der Rettung war Winterkorn da Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Jubelin Aachen: Marcelinho, Christopher Lamprecht und Diego Fernando Klimowicz (v. I.). FOTO: IMAGO IMAGES / FISHING 4

Die 10. Saison: 2006/07

So war die Saison: Nach fünf Spieltagen war der VfL Letzter - und gewann anschließend 1:0 gegen die Bayern. Es blieb einer der wenigen Lichtblicke in einer insgesamt freudlosen Saison, auch wenn Rückrunden-Neuzugang Marcelinho besser funktionierte, als viele gedacht der Hinrunde hatten. In waren in Spielen mit VfL-Beteiligung nur 28 Treffer gefallen - Negativ-Rekord der Liga-Geschichte. Im zweiten Saisonabschnitt fielen mehr Tore, aber zu viele auf der falschen Seite. Ein 3:2 gegen Mainz am 28. Spieltag war der letzte VfL-Sieg dieser Spielzeit, danach wurde es wieder ganz, ganz eng.


Platz 15 

37 Punkte 
8 S-13 U-13 N 
37:45 Tore

Das wichtigste Spiel: Es ist "nur" der vorletzte Spieltag, aber allen ist klar: Holt der VfL nicht in Aachen den einen nötigen Punkt (und schickt damit Alemannia in die 2. Liga), dann ist das der Abstieg. Dann fielen nach gut einer Stunde zwei schnelle Tore für die Platzherren, ehe Trainer Klaus Augenthaler wie ein Jahr zuvor auf einen Youngster setzte. Diesmal hieß er Christopher Lamprecht, der mit einem Tor und einer Vorlage für Diego Klimowicz fürs 2:2 und für die erneute Rettung sorgte.

Was sonst so war: Nach dem Abpfiff sieht man plötzlich VW-Chef Martin Winterkorn auf dem Platz in Aachen. In diesem Moment, so verriet er hinterher, wurden Weichen gestellt: Der VfL sollte nie wieder so zittern müssen.