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25 Jahre Bundesliga

Makiadi beendet Wolfsburgs erstes großes Zittern

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Am Ende der Hinrunde nicht mehr im Amt: VfL-Manager Thomas Strunz (I.) und Trainer Holger Fach. FOTO: BORIS BASCHIN

Die 9. Saison: 2005/06

So war die Saison: Es gab Kontakt zu Giovanni Trapattoni und zu Dieter Hecking, aber dann kam Holger Fach als neuer Trainer. Und es fing gar nicht schlecht an für den VfL - obwohl Martin Petrov per Ausstiegsklausel ging und Manager Thomas Strunz trotz 8,5 Millionen Euro Einnahmen nur sparsam einkaufen durfte. In den ersten drei Spielen gab's keine Niederlage, dann setzte die Krise ein - ein 1:6 in Bremen und ein 1:5 in Mainz waren Tiefpunk-te. Das Verhältnis der Profis zu Trainer und Manager wurde immer angespannter, nach einem 2:3 im Hinrunden-Finale in Kaiserslautern mussten Strunz und Fach gehen. Der neue Trainer Klaus Augenthaler stabilisierte die Mannschaft nur sehr langsam, ein 1:2 am vorletzten Spieltag in Stuttgart sorgte für eine außergewöhnliche Konstellation: Die Saisonfinal-Partie gegen Lautern wurde für beide Mannschaften zum T Endspiel um den Klassenerhalt.


Platz 15 

34 Punkte 
7 S-13 U-14 N 
33:55 Tore


Das wichtigste Spiel: Meisterschaft hin, Relegation her dieses Spiel war das vielleicht wichtigste der Vereinsgeschichte. Am letzten Spieltag brauchte der VfL noch einen Punkt für den Klassenerhalt, Gegner Kaiserslautern (mit Ex-VfL-Coach Wolfgang Wolf) brauchte einen Sieg. Halil Altintop brachte den FCK in Führung, das VfL-Zittern war groß wie nie und wurde durch einen Youngster beendet: Erst traf Cedric Makiadi zum 11:1, dann legte er den Führungstreffer für Diego Klimowicz auf. Das 2:2 durch Thomas Ziemer kam zu spät, Wolfsburg war gerettet.

Der Jubel nach dem Tor zur Rettung: Cedric Makiadi (M.) mit Mike Hanke (I.) und Peter van der Heyden. FOTO: DPA

Was sonst so war: Geschäftsführer Klaus Fuchs übernahm zur Winterpause die Aufgaben von Manager Strunz, bei der Suche nach einem Fach-Nachfolger war lange Ralf Rangnick Favorit - aber der ging öffentlich zu offensiv mit dem VfL-Interesse um, die Trainer-Wahl fiel schließlich auf Augenthaler.