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25 Jahre Bundesliga

Aus dem Pfälzer Wald nach Europa

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Kehrtwende in Kaiserslautern: Bei Michael Ballack (I.) und Co. kam der VfL (r. Holger Ballwanz) zu einem wichtigen Remis.

Die 2. Saison: 1998/99

So war die Saison: Der sechste Platz in der zweiten Wolfsburger Bundesliga-Spielzeit war nicht weniger als eine Sensation. Noch immer war der VfL mit seinem kleinen Stadion am Elsterweg und einem überschaubaren Etat ein Underdog, dem man nur eine begrenzte Verweildauer in der höchsten Klasse zutraute. Doch Neuzugänge wie Andrzej Juskowiak, Charles Akonnor un dvor allem Krzysztof Nowak hoben das Niveau des Kaders deutlich an, was sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte bemerkbar machte.

Das wichtigste Spiel: Nach sieben Spieltagen war der VfL mit nur einem Sieg Letzter, Trainer Wolfgang Wolf wackelte, nach einem Testspiel-0:2 in Ober-hausen war Alarmstimmung. Wolf schmiss vier Spieler aus dem Kader und reiste mit dem Rest zu einem Trainingslager in den Pfälzer Wald, das anschließende 1:1 beim amtierenden Meister 1. FC Kaiserslautern am 16. Oktober war der Wendepunkt der Saison, Detlev Dammeier erzielte den Ausgleichstreffer für den VfL. Anschließend feierte Wolfsburg sechs Siege nacheinander, darunter ein 7:1 gegen Gladbach.


Platz 6 

55 Punkte 
15 S-10 U-9 N 
54:49 Tore

Was sonst so war: Im DFB-Pokal schaffte es der VfL erstmals als Bundesligist bis ins Halbfinale, scheiterte im März mit 0:1 gegen Werder Bremen, machte aber mit einem 1:0-Sieg beim selben Gegner nur drei Tage später einen Riesenschritt Richtung Europapokal.