Vertrag vorzeitig verlängert

Wolter unterschreibt bis 2025 beim VfL Wolfsburg

Bis 2025: Nach Ewa Pajor (r.) hat jetzt auch Pia-Sophie Wolter ihren Vertrag beim VfL verlängert.

Bis 2025: Nach Ewa Pajor (r.) hat jetzt auch Pia-Sophie Wolter ihren Vertrag beim VfL verlängert.

Wolfsburg. Am Montag gab Frauen-Bundesligist VfL Wolfsburg die Vertragsverlängerung mit Top-Stürmerin Ewa Pajor bekannt, jetzt folgt bereits die nächste: Offensivspielerin Pia-Sophie Wolter bleibt dem Double-Sieger weiter erhalten und hat ihren bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Die gebürtige Bremerin wechselte 2018 als großes Talent vom SV Werder in die Autostadt und konnte sich seitdem als gestandene Spielerin beim VfL etablieren. In 82 Pflichtspielen erzielte die 24-Jährige 16 Tore.

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Neun Monate Pause

Im Oktober 2021 hatte sich die Tochter von Ex-Werder-Profi Thomas Wolter beim 3:0-Heimerfolg gegen Köln einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen, fiel seitdem aus. „Auch wenn ich in den letzten neun Monaten nicht aktiv dabei sein konnte, habe ich mich während meiner Verletzungspause immer als vollwertiges Teammitglied gefühlt“, betont Wolter, die mit Teamkollegin Felicitas Rauch in einer WG lebt.

Genau dieser starke Zusammenhalt zeichne die Mannschaft aus und war nicht zuletzt ein Grund dafür, „dass ich mich mit totaler Überzeugung für eine Vertragsverlängerung entschieden habe. Natürlich will ich auch demnächst wieder auf dem Platz dazu beitragen, dass wir erneut eine erfolgreiche Saison spielen. Ich freue mich sehr, für zwei weitere Jahre das VfL-Trikot tragen zu dürfen!“

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Dass auf Wolter Verlass ist, weiß auch Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter des VfL. „Pia hat seit ihrem Wechsel zu uns in jeder Saison einen Schritt nach vorne gemacht – umso bedauerlicher, dass diese positive Entwicklung durch ihre Knieverletzung unterbrochen wurde. Es war allerdings toll zu sehen, wie Pia dank ihrer positiven Grundeinstellung mit diesem Rückschlag umgegangen ist“, findet der 53-Jährige. „Sie hat sich mit großer Motivation und Disziplin zurückgekämpft und ich bin sehr zuversichtlich, dass sie in der neuen Saison schnell wieder Fuß fassen wird. Ich freue mich sehr, dass Pia ihre Zukunft auch über die kommende Spielzeit hinaus bei uns sieht!“

Sechs Verträge laufen am Saisonende aus

Die perspektivische Ausrichtung des Kaders nimmt weiter Formen an, neben Wolter und Pajor haben auch Dominique Janssen, Svenja Huth, Felicitas Rauch, Sveindis Jonsdottir, Lena Lattwein und Tabea Waßmuth sowie Cheftrainer Tommy Stroot ihre Arbeitspapiere vorzeitig verlängert. Mit Alexandra Popp, Pauline Bremer, Rebecka Blomqvist, Julia Kassen, Katarzyna Kiedrzynek und Lisa Weiß haben nur noch sechs Akteurinnen einen bis 2023 datierten Vertrag, alle anderen sind langfristiger gebunden.

Von Jasmina Schweimler

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