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VfL-Flügelkämpfer darf gehen

Wolfsburg-Flügelkämpfer Steffen: Rückkehr zu seinem Ex-Klub Basel?

Zurück in die Heimat? Renato Steffen darf den VfL Wolfsburg verlassen.

Zurück in die Heimat? Renato Steffen darf den VfL Wolfsburg verlassen.

Wolfsburg/Basel. Kehrt Renato Steffen zum FC Basel zurück? Zumindest soll der VfL-Flügelkämpfer das in Erwägung ziehen, schreibt 4-4-2-.ch. Der Offensivmann darf den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten verlassen, bei einem passenden Angebot darf der schweizerische Nationalspieler gehen. Sein Vertrag läuft in einem Jahr aus, für die Niedersachsen ist jetzt die letzte Chance, eine Ablöse für den 30-Jährigen zu erzielen.

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Steffen war im Januar 2016 vom schweizerischen Top-Verein nach Wolfsburg gewechselt, in 144 Pflichtspielen für die Wolfsburger erzielte er 18 Tore und 16 Vorlagen. Der Offensivmann und seine Familie fühlen sich in Brackstedt zwar wohl, aber möglicherweise geht es für Steffen nun schon früher als geplant wieder in die Heimat zurück.

Ein Wechsel liegt auf der Hand, denn Steffen hatte in der vergangenen Saison wenig gespielt. Und: Er hatte jüngst deutliche Kritik an Ex-VfL-Trainer Florian Kohfeldt geübt. „So habe ich das noch nie erlebt, dass ich solche Probleme mit einem Trainer hatte“, sagte der 30-Jährige unter anderem. Kohfeldt hatte ihn im April aus dem Kader für das Spiel gegen Bielefeld gestrichen - und angedeutet, dass er mit der Trainingseinstellung des Flügelstürmers nicht einverstanden gewesen sei. Steffen bewertete das im Nachhinein so: „Ich bin einfach ein ehrlicher Typ und das erwarte ich auch von meinem Gegenüber.“

In Wolfsburg kam das gar nicht gut an. „Ich finde, so etwas macht man nicht“, sagte Manager Jörg Schmadtke dazu auf AZ/WAZ-Nachfrage. Er habe sich „ohnehin gewundert“, dass Steffen im April nur „für ein Spiel aussetzen musste und nicht für länger“. Und: „So, wie er sich äußert, skizziert er ganz gut das Problem, das wir in der vergangenen Saison hatten. Viele haben Probleme von sich weggeschoben, statt sich selbst in die Pflicht zu nehmen. Auch Renato hätte es ganz gutgetan, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen.“

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Jetzt dürfte es zu einer Trennung kommen. Steffen selbst hatte entsprechende Überlegungen bereits angedeutet: „Wenn der Verein mir nahelegt, etwas Neues zu suchen, dann gehe ich diesen Weg. Ich bin ein Typ, der Veränderungen gegenüber nicht grundsätzlich abgeneigt ist.“

Von der Sportredaktion

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