Der große Karriere-Rückblick: Teil 1

Von Kaufbeuren bis nach Köln: Sebastian Furchners Weg in die DEL

Lang ist’s her: Sebastian Furchner (l.) auf der Bank des damaligen REV Bremerhaven (heute Fischtown Pinguins) mit Jamie Bartmann, dem damaligen Bremerhaven-Trainer.

Lang ist’s her: Sebastian Furchner (l.) auf der Bank des damaligen REV Bremerhaven (heute Fischtown Pinguins) mit Jamie Bartmann, dem damaligen Bremerhaven-Trainer.

Wolfsburg. Mit dem Ausscheiden der Grizzlys Wolfsburg in der Halbfinalserie der DEL-Playoffs gegen den EHC München ging gleichzeitig eine große Sportler-Karriere zu Ende. Sebastian Furchner, der langjährige Kapitän der Wolfsburger Eishockey-Cracks, hatte schon vor den Playoffs angekündigt, trotz Vertrags nach dem Ende der Saison aus gesundheitlichen Gründen seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen und stattdessen an die Seite von Manager Charly Fliegauf zu wechseln.

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Dass die Entwicklungen durch einen schlimmen Unfall im ersten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven einen völlig anderen Verlauf nahmen als gedacht, war nicht abzusehen. Furchner war in einem Laufduell mit Ex-Grizzly Phillip Bruggisser so unglücklich in die Bande gestürzt, dass er eine Gehirnerschütterung erlitt und deshalb weder in der Serie gegen den ersten Klub seiner Profi-Karriere noch im Halbfinale gegen München wieder aufs Eis zurückkehren konnte.

Die Karriere des Sebastian Furchner – Teil 1

Als für die Autostädter in Spiel 3 in München der Traum vom Titel endgültig geplatzt war, gab es viele emotionale Momente, Tränen und Wehmut bei den Teamkameraden, vor allem aber bei der Spielerlegende. Manager Fliegauf hatte Furchner, der mit seiner Familie auf der Tribüne saß, zum Shakehands mit dem Gegner aufs Eis gerufen, wo er sich auch von den mitgereisten Wolfsburg-Fans verabschiedete.

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Mit dem direkt im Anschluss an diesen tief bewegenden Moment geführten Furchner-Interview beginnt in der Sonderepisode von 3on3 Overtime, dem Eishockey-Podcast powered by AZ/WAZ Sport, eine wilde Reise durch 30 Jahre der Eishockey-Legende Sebastian Furchner.

Wegbegleiter, Freunde und Familie sind zu hören

Als Überraschung hat Podcast-Macher Sven Grosche innerhalb Deutschlands und sogar über den großen Teich Grußworte wichtiger Wegbegleiter aus „Furchis“ langer Karriere zusammengetragen. Mal tief ergriffen, mal hoch amüsiert spricht Furchner über die Erinnerungen an diese Menschen, Sportstätten und Zeitabschnitte.

So sind unter anderem Furchners Vater, die Betreuerin beim ESV Kaufbeuren, Jutta Angerer, das Idol aus Furchis Kindheit, Didi Hegen, der Manager der Fischtown Pinguins, Alfred Prey, die Trainerlegende Hans Zach, DEL-Rekordspieler Mirko Lüdemann und mit Kai Hospelt und Alex Sulzer sogar zwei seiner besten Freunde zu hören.

Der sportliche Anfang in 65 Minuten

In 65 Minuten plaudert das Wolfsburger Urgestein mit Podcast-Host Grosche im ersten Teil des großen Karriere-Rückblicks über seine sportliche Entwicklung, beginnend in seiner frühen Kindheit und die Jugend in Kaufbeuren, über sein Jahr in der zweiten Liga in Bremerhaven bis hin zu den Kölner Haien, seiner ersten DEL-Mannschaft.

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Furchner gibt dazu auch immer mal wieder private Einblicke: So erfahren die Hörer unter anderem, was die Zahl 66 mit seiner Entwicklung zu einem Top-Stürmer zu tun hat, warum die erste Junggesellenbude in Bremerhaven vor dem Bezug noch mal neu tapeziert wurde, was es mit tschechischem Schnaps auf sich hat und über welche Insider er mit seinen besten Freunden auch nach fast 20 Jahren immer noch herzhaft lachen kann.

Den ersten Teil des Furchner-Rückblicks gibt es hier zu hören. Zudem wird ein von Furchner signiertes T-Shirt versteigert, der Erlös geht an die Young Grizzlys. Die Auktion ist hier zu finden.

Von Sven Grosche

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