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Eishockey: Playoffs

Showdown um 14 Uhr: Ostermontag steigt Spiel 5 in Wolfsburg

Showdown in Wolfsburg: Die Grizzlys müssen nochmal gegen Bremerhaven ran.

Showdown in Wolfsburg: Die Grizzlys müssen nochmal gegen Bremerhaven ran.

Wolfsburg. Showdown in Wolfsburg: Nur ein Duell im Viertelfinale der DEL-Playoffs geht über die volle Distanz, die Grizzlys und die Fischtown Pinguins Bremerhaven stehen sich am Ostermontag in der Eis-Arena am Allersee zum fünften Mal in dieser Best-of-5-Serie gegenüber. Los geht’s bereits um 14 Uhr (live im Free-TV auf Servus TV). Die ersten beiden Spiele hatten die Wolfsburger gewonnen, dann gab es zwei Siege der Bremerhavener, den zweiten am Ostersamstag an der Ostsee.

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Und es war eine Grizzlys-Niederlage mit Überstunden, erst in der zweiten Verlängerung machte Bremerhaven das Tor zum 3:2-Sieg. "Im zweiten Drittel waren wir am Drücker, haben Torchancen kreiert, sind nach dem Rückstand im Laufe der Partie stärker geworden", fand Grizzlys-Coach Mike Stewart. "In der Verlängerung haben wir zwei Powerplay-Situationen dann ungenutzt gelassen und am Ende ging der glückliche Schuss eben rein. Das kann passieren."

Dass sein Team nun nach 2:0-Führung in der Serie den 2:2-Ausgleich kassiert hat, sei nun natürlich „eine mentale Frage“, sagte der Grizzlys-Trainer. „Das war nicht geplant.“ Aber er bleibt optimistisch: „Wir haben in der Saison gezeigt, dass wir ruhig weiterarbeiten können. Wir haben die nächste Chance um die Ecke. Da wollen wir unseren Heimvorteil nutzen. Den haben wir uns in der Saison schließlich hart erarbeitet.“

Bremerhavens Coach Thomas Popiesch griff das in seiner Analyse nach dem Spiel auf – und sagte selbstbewusst: „Ich bin mir sicher, dass wir auch am Montag ein Heimspiel haben werden in Wolfsburg.“ Grizzlys-Stürmer Fabio Pfohl entgegnete am Samstagabend deutlich: „Es gibt kein Heimspiel für die oder für irgendwen anderes in Wolfsburg. Das ist unser Zuhause, da übernehmen wir das Spiel.“

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Nach der knappen Niederlage im Verlängerungs-Krimi in Bremerhaven lobte Pfohl die Einstellung der Grizzlys, sagte: „Wir sind stark zurückgekommen, haben das 2:2 gemacht – und auch in der Verlängerung weiter gedrückt, unsere Chancen gehabt. Und dann kriegst du so ein absolutes Dreckstor, wo die Scheibe eigentlich irgendwo in die Ecke gehen würde.“ Solche abgefälschten Schüsse „sind meistens genau die Tore, die solche Spiele entscheiden“. Pfohl war nach der bitteren Niederlage natürlich bedient, aber: „Wir fokussieren uns jetzt auf Montag. Da heißt es do or die!“

Die anderen Serien sind bereits entschieden, die Mitfavoriten EHC Red Bull München und Adler Mannheim haben am Samstag das Playoff-Halbfinale erreicht. München setzte sich bei der Düsseldorfer EG im vierten Match der Viertelfinal-Serie mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) durch. Mannheim hatte mit den Straubing Tigers beim 8:3 (2:0, 3:1, 3:2) keine Probleme. Zuvor war bereits Meister Eisbären Berlin gegen Köln ins Semifinale eingezogen.

Vor 7490 Zuschauern in Düsseldorf hatten die Münchner stets die richtige Antwort parat. „Ich bin sehr zufrieden. Es war eine tolle Mannschaftsleistung, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen“, lobte Gäste-Trainer Don Jackson sein Team. Yasin Ehliz (4.), Zach Redmond (18.), der frühere Düsseldorfer Philip Gogulla (44.) und Benjamin Smith (60.) machten den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Mannheim sorgte gegen die Straubing Tigers für klare Verhältnisse. Tim Wohlgemuth (12.) und Nicolas Krämmer (17.) trafen im ersten Durchgang. Matthias Plachta (25./28.) und Andrew Desjardins (28.) konnten erhöhen. David Wolf (43.), Jason Bast (48.) und erneut Wohlgemuth (52.) machten es am Ende noch deutlicher.

Von Redaktion

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