Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Handball-Oberliga

Die Enttäuschung nach Niederlage im Gipfel ist verflogen

„Eine Nummer besser als in unserer Drittliga-Saison“: MTV-Kapitän Pascal Bock (beim Wurf) schwärmte von der Atmosphäre beim Topspiel im Eichholz.

„Eine Nummer besser als in unserer Drittliga-Saison“: MTV-Kapitän Pascal Bock (beim Wurf) schwärmte von der Atmosphäre beim Topspiel im Eichholz.

Vorsfelde. Frerichs hatte das Drumherum des Spiels lange vor dem vergangenen Wochenende organisiert und die Werbetrommel gerührt – mit Erfolg. So waren unter den rund 1000 Zuschauern mit dem Boxer Patrick Wojcicki und Armin Wurm von den Grizzlys Wolfsburg zwei Größen der Wolfsburger Sportszene. „Patrick fand das Event mega geil, er wird sicherlich in Zukunft häufiger wiederkommen“, so Frerichs. Wurm, dessen Gattin Sabrina bis vor einem Jahr beim MTV spielte, ist ohnehin häufiger im Eichholz zu Gast – wenn der DEL-Spielplan es zulässt. „Diesmal hat es gepasst“, sagte Wurm, „es hat Spaß gemacht, da zuzuschauen. Schade, dass es für den MTV nicht zum Sieg gereicht hat.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Für die laufende Saison plant Frerichs kein weiteres Großereignis: „In der Oberliga könnten wir solche Abende nicht jede Woche ausrichten. Umso mehr haben wir es am Sonntag genossen.“ Genossen hat es auch Bock: „Direkt nach dem Spiel konnten wir es alle noch nicht realisieren, weil wir enttäuscht waren. Jetzt ist uns aber allen bewusst, was für ein genialer Abend das war“, freut sich der MTV-Kapitän. „Die Atmosphäre in der Halle war großartig, sogar eine Nummer besser als in unserer Drittliga-Saison.“

Den Aufstieg in die 3. Liga hat das Team trotz der Niederlage fest im Blick: „Wir haben gezeigt, dass wir mit Vinnhorst mithalten können. Wir sind auf dem richtigen Weg und wollen noch weiter zusammenwachsen. Vinnhorst wird keine fehlerfreie Rückrunde spielen, wir haben noch alle Chancen, wieder an die Spitze zu rücken“, so Bock kämpferisch.

Bis zum Rückspiel im März will der Kapitän mit seiner Mannschaft die Schwäche verschwinden lassen, die zur Niederlage führte: „Wir haben es nicht geschafft, konstant zu spielen. Wenn wir das verbessern, sind wir gleichauf mit Vinnhorst.“ Bleibt Vorsfelde bis zum Rückspiel in Hannover am Tabellenführer dran, kommt es zum Showdown um den Aufstieg – und geht es für den MTV in die nächsthöhere Liga, dürfte es bald häufiger solche Handball-Feste geben, wie am vergangenen Sonntag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Jakob Schröder

Mehr aus Sport regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.