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Schmadtke-Nachfolger

Bochum-Vorstand Schindzielorz angeblich im Wolfsburg-Visier

Soll Kandidat in Wolfsburg sein: Sebastian Schindzielorz, Sportvorstand des VfL Bochum.

Soll Kandidat in Wolfsburg sein: Sebastian Schindzielorz, Sportvorstand des VfL Bochum.

Wolfsburg. Erst öffentliche Rückendeckung für Trainer Florian Kohfeldt - dann am Sonntag der überraschende Rausschmiss: Der VfL Wolfsburg befindet sich auf Schlingerkurs, muss seine sportliche Führung neu sortieren. Gesucht wird nicht nur ein neuer Coach, sondern auch Verstärkung fürs Management, denn Geschäftsführer Jörg Schmadtke zieht sich Anfang des kommenden Jahres zurück. Ob Sportdirektor Marcel Schäfer dann wie geplant aufrückt, ist noch nicht entschieden - und der Kicker bringt nun einen neuen Namen für die Chefetage der VW-Fußballer ins Spiel: Sebastian Schindzielorz. Der Ex-Profi, (43), von 2008 bis 2013 gemeinsam mit Schäfer beim VfL und Teil der Meistermannschaft von 2009. Der Sportvorstand des VfL Bochum kommt allerdings nur infrage, wenn Schäfer Sportdirektor bleibt, was für ihn dem Vernehmen nach kein Problem wäre. Schindzielorz kann dann Geschäftsführer werden. Sein Vertag in Bochum läuft am Jahresende aus.

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Die in Wolfsburg kurzfristig wichtigste Arbeit müssen nun aber erst einmal noch Schäfer und Schmadtke tun. Der VfL braucht schnell einen neuen Trainer. Gehandelt werden bereits Matthias Jaissle (RB Salzburg), Adi Hütter (verlässt Borussia Mönchengladbach), Daniel Farke (zuletzt Krasnodar) und Sandro Schwarz (Dynamo Moskau). Jaissle gilt dabei als Favorit der Wolfsburger, während Schwarz auch ein heißer Kandidat bei Hertha BSC ist - wenn die Berliner in der Bundesliga bleiben. Der Hauptstadt-Klub muss mit Ex-VfL-Trainer Felix Magath in die Relegation gegen den Hamburger SV.

Auch Ex-Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia hat nach seinem Zerwürfnis mit Schmadtke 2019 immer noch Befürworter im VfL-Aufsichtsrat, diese Lösung allerdings würde die Frage aufwerfen, ob Schmadtke möglicherweise vorzeitig geht. Möglich ist auch, dass der VfL noch einmal an Edin Terzic (Borussia Dortmund) denkt. Der ehemalige BVB-Coach und aktuelle technische Direktor der Dortmunder war sowohl im vergangenen Sommer als auch nach der Van-Bommel-Entlassung ein Thema in Wolfsburg. Schmadtke und er kennen und schätzen sich – das gilt aber auch für Stefan Kuntz, den ehemaligen deutschen U21-Nationaltrainer, der nun Nationalcoach in der Türkei ist. Der Ex-Stürmer hat vor allem in der U21 gezeigt, dass er aus jungen, hungrigen Spielern ein Erfolgsteam bauen kann.

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