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Eishockey: DEL

Abschied auf Instagram? Gaudet wird die Grizzlys Wolfsburg wohl verlassen

Wird die Grizzlys Wolfsburg wohl verlassen: Tyler Gaudet.

Wird die Grizzlys Wolfsburg wohl verlassen: Tyler Gaudet.

Wolfsburg. Er war einer der Leistungsträger der Grizzlys in der abgelaufenen Eishockey-Saison und die sportlich Verantwortlichen der Wolfsburger um Manager Charly Fliegauf hätten ihn gern im Team gehalten. Doch es sieht ganz danach aus, als würde Tyler Gaudet seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und Schwarz-Orange in diesem Sommer verlassen.

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Auf Instagram hat sich dessen Frau Danielle bereits verabschiedet. „Wolfsburg hat uns Erinnerungen und Freundschaften gegeben, die ein Leben lang halten werden“, schrieb sie in einem Post. Mehrere Spielerfrauen der Grizzlys, darunter Amber Festerling und Angeleena Button, kommentierten mit aufmunternden Abschiedsworten. Das Ehepaar weilte am Dienstag in Istanbul, könnte aber auch im nächsten Jahr in Deutschland bleiben.

Gerüchtehalber sollen die Adler Mannheim stark am Center interessiert sein. Adler-Manager Jan-Axel Alavaara hatte gegenüber dem Mannheimer Morgen bereits über Gaudet gesprochen und entsprechende Andeutungen geäußert: „Er ist ein guter Spieler, keine Frage.“ Und: „Wenn man auf die Saison zurückblickt, waren wir auf der Mittelstürmerposition nicht so stark besetzt wie erhofft. Ich hoffe, dass wir in Kürze kommunizieren werden, dass wir uns für die nächste Saison auf dieser Position verbessern.“

Wolfsburger Leistungsträger

Am vergangenen Samstag hatte Darren Archibald bei der Saisonabschlussfeier seine Vertragsverlängerung bei den Wolfsburgern verkündet. Bei den übrigen Import-Stürmern Chris DeSousa, Trevor Mingoia und eben Gaudet liefen zu dem Zeitpunkt noch Gespräche, alle haben aufgrund ihrer Leistungen das Interesse der Liga-Konkurrenz auf sich gezogen. Gaudet scheint sich nun – trotz verbesserten Angebots – gegen einen Verbleib in Wolfsburg entschieden zu haben.

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Der Kanadier war im vergangenen Sommer von den Toronto Marlies nach Niedersachsen gewechselt und schlug trotz eines Wadenbeinbruchs Mitte Oktober voll ein. 34 Scorerpunkte (jeweils 17 Tore und Assists) in 34 Hauptrunden-Partien sowie zwei Treffer und drei Vorlagen in den Playoffs machten den 29-Jährigen zum Leistungsträger in der Offensive. Gaudets Plus-Minus-Rating von +19 (Top-Wert innerhalb der Mannschaft) sowie seine überzeugende Bully-Quote von knapp 59 Prozent unterstreichen seine Qualitäten.

Von Marvin Sonnemann

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