Österreich

Zu wenig Schnee: Erhöhte Gefahr im Hochgebirge

Der Großvenediger gehört zu den beliebten Ausflugszielen von Ski-Fans - doch die Schneedecke ist dünn.

Der Großvenediger gehört zu den beliebten Ausflugszielen von Ski-Fans - doch die Schneedecke ist dünn.

Salzburg. Zu Beginn der Osterferien warnen die Salzburger Bergführerinnen und Bergführer vor erhöhter Gefahr im Hochgebirge. „Wir haben heuer einen schneearmen Winter gehabt“, sagte Wolfgang Russegger, Präsident des Salzburger Bergsportführerverbands, am Samstag der österreichischen Nachrichtenagentur APA. „Die Schneeauflage auf den heimischen Gletschern ist in diesem Frühling sehr gering.“ Dementsprechend ist die Gefahr von Stürzen in Gletscherspalten höher als üblich. Skitouristinnen und Skitouristen sowie Bergsteigerinnen und Bergsteiger sollten aufpassen.

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Die Osterferien sind traditionell Hochsaison für Skihochtouren, auch viele Skitourengeherinnen und Skitourengeher aus Bayern und Baden-Württemberg sind dann in Österreich unterwegs. Zu den beliebten Salzburger Zielen zählen beispielsweise der Großvenediger (3657 Meter) und viele andere Gipfel in den Hohen Tauern. Auch im benachbarten Tirol herrscht an Ostern üblicherweise Hochbetrieb.

Zu wenig Schnee im Winter

In diesem Jahr sind die Schneebrücken über den Gletscherspalten demnach wesentlicher brüchiger als um diese Jahreszeit zu erwarten. In normalen Jahren ist die Schneeauflage nach Angaben der Bergführer mehrere Meter dick, in diesem Jahr ist es den Angaben zufolge teilweise weniger als einen Meter.

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In Bayerns Bergen hat es seit Jahresbeginn bereits eine zweistellige Zahl tödlicher Unfälle gegeben. Die Wandersaison hat früher begonnen als üblich, da vielerorts kaum noch Schnee liegt. Auf verbliebenen Altschneefeldern an steilen Hängen stürzten mehrere Wanderer in den Tod.

RND/dpa

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