Schwer Sturm in Antarktis

Monsterwelle trifft Kreuzfahrtschiff: Ein Toter und vier Verletzte

Das Kreuzfahrtschiff „Viking Octantis“ in der Antarktis. Das Schwesternschiff „Polaris“ ist in einen schweren Sturm geraten.

Das Kreuzfahrtschiff „Viking Octantis“ in der Antarktis. Das Schwesternschiff „Polaris“ ist in einen schweren Sturm geraten.

Unglück auf einer Antarktiskreuzfahrt: Das Schiff „Viking Polaris“ ist in einen schweren Sturm geraden und von einer Monsterwelle getroffen worden. Ein Mensch starb, vier weitere wurden verletzt, das berichtet der Schweizer „Blick“ unter Berufung auf die Viking-Gruppe am Donnerstag (Ortszeit). Das Schiff war den Angaben zufolge auf dem Rückweg nach Ushuaiaan der Südspitze Südamerikas.

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Das Schiff soll beschädigt sein, unter anderem sollen mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen sein. Inzwischen liegt es wieder im Hafen in Argentinien. Wie das Fachmedium „Reise vor 9″ berichtet, ist die „Viking Polaris“ ein Neubau mit der zweithöchsten Eisklasse 6 und Platz für 378 Passagiere. Es war erst im September in Dienst gestellt worden.

Monsterwellen, auch Freak Wave genannt, werden erst seit 1995 erforscht. Es handelt sich dabei um außergewöhnlich hohe, einzelne Wasserwellen. Sie sind mindestens doppelt so hoch wie der Durchschnitt.

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Zweites Antarktisunglück in wenigen Wochen

Es ist das zweite Unglück in der laufenden Antarktissaison: Bereits vor zwei Wochen starben zwei Männer bei einer Antarktisexpedition mit dem Schiff „World Explorer“. Sie unternahmen mit einer Gruppe einen Ausflug im Zodiac-Schlauchboot, als dieses aus bisher ungeklärten Gründen kenterte. Nur vier der sechs Passagiere und die Crewmitglieder konnten gerettet werden.

Das Meer soll zu dieser Zeit ruhig gewesen sein, möglicherweise könnte eine brechende Welle das Schlauchboot zum Kentern gebracht haben, schreibt „Schiffe und Kreuzfahrten“. Die Ermittlungen zum Unglück dauern an.

RND/gei

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