Abhörskandal: Sienna Miller einigt sich mit Verlag der „Sun“

Sienna Miller kommt am Gerichtsgebäude an.

Sienna Miller kommt am Gerichtsgebäude an.

London. Sienna Miller hat sich mit dem Verlag der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ im Streit um angeblich illegal gesammelte Informationen auf einen Vergleich geeinigt. Die britisch-amerikanische Schauspielerin hatte eine „substanzielle Entschädigung“ gefordert. Wie viel Geld sie von dem Verlag schlussendlich bekam, blieb aber geheim.

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Die 39-jährige Miller wirft den „Sun“-Journalisten vor, ab dem Jahr 2003 auf unrechtmäßige Weise an Informationen über sie gelangt zu sein und diese veröffentlicht zu haben, darunter eine Schwangerschaft. Die „Sun“ streitet die Vorwürfe ab und versuchte, Miller daran zu hindern, sie öffentlich zu machen. Der Richter am High Court entschied jedoch, dass Miller einen Teil der Vorwürfe öffentlich äußern dürfe.

Sie fühle sich „vollkommen bestätigt“, ließ Miller nach Abschluss der Vereinbarung am Londoner High Court am Donnerstag wissen. Es sei nicht ihre Entscheidung gewesen, das Verfahren gegen die News Group Newspapers frühzeitig zu beenden, sagte sie in einer Erklärung vor dem Gerichtsgebäude. Sie habe aber für eine Fortführung nicht die finanziellen Mittel gehabt.

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Sienna Miller: Berichte hätten ihr Leben „beinahe ruiniert“

Miller wirft den Journalisten und Zeitungsmanagern vor, ihr Leben „beinahe ruiniert“ zu haben. „Ihr Verhalten hat mich erschüttert, meinen Ruf zeitweise irreparabel beschädigt und mich dazu gebracht, meine Familie und Freunde zu beschuldigen, Informationen über mich zu verkaufen“, sagte Miller. Das habe sie in einen Zustand von „intensiver Paranoia und Furcht“ katapultiert.

Die „Sun“ gehört wie die inzwischen eingestellte „News of the World“ zum Medienimperium von Rupert Murdoch. Die „News of the Word“ stand im Jahr 2011 im Zentrum eines massiven Abhörskandals in Großbritannien. Jahrelang hatten Journalisten Handygespräche von Verbrechensopfern und Prominenten abgehört und Polizisten bestochen.

RND/dpa

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