Will nicht „sturköpfig und starr“ werden

Roland Kaiser übers Gendern: „Man muss Sprache korrigieren“

Er ist einer der erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands: Roland Kaiser feierte im Mai seinen 70. Geburtstag, fühlt sich dank seiner Kinder aber immer noch „neugierig und jung“.

Er ist einer der erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands: Roland Kaiser feierte im Mai seinen 70. Geburtstag, fühlt sich dank seiner Kinder aber immer noch „neugierig und jung“.

Er ist einer der erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands: Roland Kaiser feierte im Mai seinen 70. Geburtstag, fühlt sich dank seiner Kinder aber immer noch „neugierig und jung“, wie er nun in einem Interview mit „t-online“ verriet: „Ich lerne von ihnen, ihre Perspektive einzunehmen und diese mit meiner abzugleichen. Ich will nicht starrköpfig und stur werden.“ Durch Kinder lerne man auch, „das Thema mit dem Gendern anders zu nehmen“, sagte Kaiser.

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Es sei „etwas Positives“ sich damit auseinanderzusetzen und die Beweggründe verstehen zu wollen: „Das ist auch für ältere Menschen ein vernünftiger Lernprozess“, ist sich der Schlagerstar sicher. In der Weiterentwicklung von Sprache stecke „eine Menge Toleranz und Reflexion“, eine stetige Anpassung sei notwendig: „Man muss die Sprache korrigieren. Manche Begriffe und Redewendungen sind Hunderte von Jahren alt. Das ist nicht immer zeitgemäß. In der Sprache entwickelt sich ein neues Bewusstsein, und wir müssen uns dieser Entwicklung stellen“, führte Kaiser seine Position aus.

Roland Kaiser: Lebensqualität bedeutet vor allem, gesund zu sein

Er selbst habe schon immer gegendert, so der Schlagerstar: „Ich sage beispielsweise ‚Schülerinnen und Schüler‘ oder ‚Zuschauerinnen und Zuschauer‘.“ Eine Pause beim Sprechen mache er nicht, sei aber offen sich anzupassen, bestimmte Dinge müsse man „noch dazulernen“, erklärte Kaiser.

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Auch über die Zukunft seiner Kinder macht Kaiser sich Gedanken, die Anstrengungen, die unternommen werden müssen, um Kindern eine lebenswerte Welt zu erhalten, seien „mannigfaltig“. Man müsse auch nachdenken, was Lebensqualität sei: „Ist Lebensqualität das dritte Auto in der Familie oder der fünfte Fernsehapparat oder ist es nicht eher sauberes Wasser und saubere Luft? Das gilt es zu definieren.“ Für ihn bedeute Lebensqualität vor allem, „dass man gesund ist“: „Gleichzeitig versuche ich mir immer ins Gedächtnis zu rufen, nachhaltig zu handeln, da noch Generationen nachfolgen.“

RND/Teleschau

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