Die „kobaltblauen Augen“ der First Lady: Melania Trump verkauft NFTs

Melania Trump, damals First Lady der USA.

Melania Trump, damals First Lady der USA.

Washington/Palm Beach. Ehemalige First Ladies der USA nutzen ihre Prominenz und ihr gesellschaftliches Gewicht üblicherweise auch nach dem Abschied aus dem Weißen Haus, etwa für gemeinnützige Zwecke und wohltätige Projekte. Auch die Frau von Ex-US-Präsident Donald Trump, Melania, hat sich nun nach längerer Funkstille in der Öffentlichkeit zurückgemeldet. Ihr Projekt: eher geschäftlicher Art. Melania Trump kündigte am Donnerstag auf Twitter an, eine Plattform für den Verkauf von Non-Fungible Tokens (NFT) - also digital geschützten Originalen - auf ihrer Webseite zu starten. „Ein Teil“ der Erlöse solle Kindern zu Gute kommen. Wie viel, das ließ sie offen.

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Ein NFT, also Non-Fungible Token (auf Deutsch in etwa „nicht-austauschbare Wertmarke“), ist eine geschützte Datei, die auf der Architektur der Blockchain-Technologie basiert. Das heißt, der einzigartige Token ist mit dem Werk verknüpft und durch die Blockchain abgesichert. Als Käufer dieser Kunst besitzt man das Echtheitszertifikat einer Datei und damit das Original.

„Melanias Vision“

In einer schriftlichen Mitteilung aus dem Büro von Melania Trump hieß es, sie werde künftig in regelmäßigen Abständen solche NFTs zum Verkauf anbieten. Das erste sei die limitierte Auflage einer „atemberaubenden Aquarellmalerei“, die die „kobaltblauen Augen“ der früheren First Lady zeige. Der Titel des digitalen Kunstwerks: „Melanias Vision“. Dazu gehöre eine „Botschaft der Hoffnung“ von Melania Trump. In dieser Audio-Datei sagt sie: „Meine Vision ist: Mit Inspiration, Kraft und Mut nach vorne schauen.“ Dies NFT sei bis Ende Dezember erhältlich - laut ihrer Webseite zum Preis von umgerechnet rund 182 US-Dollar (160 Euro). Im Januar werde dann eine „einmalige Auktion von historischer Bedeutung“ mit weiterer Kunst folgen.

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Melania Trump erklärte in der Mitteilung, das Projekt verkörpere ihre „Leidenschaft für Kunst“. Die ehemalige First Lady hatte sich nach dem Abschied ihres Mannes aus dem Weißen Haus in der Öffentlichkeit sehr rar gemacht. Aus ihrem Büro hieß es, ihre neue Plattform werde unterstützt von Parler - einer bei Trump-Anhängern und rechten Amerikanern populären Twitter-Alternative.

RND/dpa

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