Dieter Hallervorden übers Gendern: „Keiner hat das Recht, in der deutschen Sprache herumzupfuschen“

Dieter Hallervorden meldet sich in Genderdebatte wieder zu Wort.

Dieter Hallervorden meldet sich in Genderdebatte wieder zu Wort.

Dieter Hallervorden hat erneut in der Debatte um politisch korrekte Sprache Stellung bezogen. In einem Interview macht er keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber dem Gendern. „Die deutsche Sprache als Kulturgut gehört uns allen“, sagt Hallervorden der „Berliner Morgenpost“. „Keiner hat ein Recht, darin herumzupfuschen.“ Er beklagte außerdem, dass er vor lauter Political Correctness gar nicht mehr wisse, „welchen verbalen Slalom ich durchkurven muss, um alle Fettnäpfchen gekonnt zu umrunden“.

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Dieses „unsägliche Gendern“

Hallervorden fragt sich im Interview auch, wie „eine politisch motivierte Minderheit“ dazu käme, einer Mehrheit vorschreiben zu wollen, wie wir uns in Zukunft ausdrücken wollen. Dieses „unsägliche Gendern“ sei absurd und eher „betreutes Sprechen. Ich und viele mit mir brauchen keine Erziehung zu Sensibilität.“

Es ist nicht Hallervordens erste Meinungsäußerung zum Thema Gendern. Erst im November sprach er im RND-Podcast „Die Wochentester“ darüber und sagte, dass das Gendern seiner Meinung nach „eine unökonomische Vergeudung sprachlicher Ressourcen“ sei. „Es ist schlechter Stil, Bürokratendeutsch.“

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Auch in seinem Album „80 plus“, das im Herbst erschienen ist, besingt er dieses Thema mit Texten wie „Für mich ist Gendern ein Martyrium“ oder „Muss ich den Zapfhahn jetzt Zapfhuhn nennen?“.

RND/vkoe

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