Humanitäre Lage verschärft sich

Mariupol ohne Strom, Heizung und Wasser: Russische Truppen attackieren mehrere Städte

Russische Truppen haben einen breit angelegten Angriff auf die Ukraine gestartet und sowohl Städte als auch Stützpunkte mit Luftangriffen und Granaten beschossen.

Russische Truppen haben einen breit angelegten Angriff auf die Ukraine gestartet und sowohl Städte als auch Stützpunkte mit Luftangriffen und Granaten beschossen.

Kiew. Die russischen Invasionstruppen haben ihre Angriffe auf ukrainische Städte am Freitag fortgesetzt. In der Hauptstadt Kiew waren alle zehn Minuten Einschläge zu hören, allerdings in größerer Entfernung als in den vergangenen Tagen. Nordwestlich der Stadt kam es zu Kämpfen mit Luftangriffen und Artilleriebeschuss, wie Präsidentenberater Oleksij Arestowitsch sagte. Die Städte Charkiw und Ochtyrka lägen unter schwerem Beschuss.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle aktuellen Entwicklungen im Liveblog +++

Arestowitsch sagte, die ukrainischen Truppen hätten Tschernihiw im Norden verteidigt und im Süden Versuche der Invasoren gestoppt, die wichtige Stadt Mykolaiw zu erobern. Außerdem hätten russische Schiffe versucht, den Schwarzmeerhafen Odessa zu beschießen, was ukrainische Artillerie verhindert habe.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Teile von Mariupol belagert

Verteidigungsminister Oleksij Resnikow teilte mit, die Marine habe ihr Flaggschiff selbst versenkt, um zu verhindern, dass es den Russen in die Hände fällt. Das Schiff habe zur Reparatur in einer Werft gelegen.

Arestowitsch sagte, in Mariupol am Asowschen Meer hätten die Verteidiger Versuche russischer Truppen zurückgeschlagen, die Stadt einzukreisen. Teile der Stadt würden belagert. Durch die Kämpfe sind den Behörden zufolge Stromversorgung, Heizung und Wasserversorgung ausgefallen, ebenso wie die meisten Telefonnetze. Nahrungsmittellieferungen wurden unterbrochen.

„Die humanitäre Situation ist angespannt“, sagte Arestowitsch. Die Behörden verhandelten mit russischen Vertretern über einen humanitären Korridor, durch den Einwohnerinnen und Einwohner evakuiert und Nahrungsmittel in die Stadt gebracht werden sollten.

RND/AP

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen