Ukrainer in Gefangenschaft

Ukrainischer Energieminister: Russen „foltern“ Kernkraftwerkpersonal

Das Kernkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine ist Europas größtes Atomkraftwerk.

Das Kernkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine (Symbolbild).

Der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko hat russischen Soldaten vorgeworfen, Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporischschja zu foltern. „Es befinden sich etwa 500 russische Soldaten und 50 Einheiten schwerer Ausrüstung in der Station. Die Mitarbeiter sind physisch und psychisch erschöpft“, teilte Haluschtschenko auf Facebook mit. „Russische Besatzungstruppen foltern das Betriebspersonal des Kernkraftwerks Saporischschja.“

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Sie wären seit vier Tagen in Gefangenschaft und seien gezwungen worden, ein Video aufzunehmen, das zu Propagandazwecken missbraucht werde. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

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Flugverbotszone gefordert

In diesem bekräftigte er außerdem, dass weiterer Hilfe von der internationalen Gemeinschaft nötig sei. Auch die Forderung, eine Flugverbotszone einzurichten, wiederholte er.

Russland würde das aufgezeichnete Video nutzen, um seine Verbrechen zu rechtfertigen. Wenn weitere Angriffe auf Kernkraftwerke zu einer Panne führen würden, wäre ganz Europa betroffen.

Völkermordklage vor UN-Gericht

Die Ukraine hat beim höchsten UN-Gericht eine Völkermordklage gegen Russland eingereicht. Sie beruft sich auf die Konvention gegen Völkermord.

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Sie beschuldigt Russland unter anderem, „Taten von Genozid in der Ukraine zu planen“ und „absichtlich Menschen der ukrainischen Nationalität zu töten oder schwer zu verletzen.“ Das Gericht soll Sofortmaßnahmen anordnen, um die Verletzung der Rechte der Ukraine und seiner Bürger zu verhindern.

RND/sf mit dpa

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