Gaspipeline ohne Genehmigung

Stopp von Nord Stream 2: „Moskau hat vor nichts Angst“ – Ukraine zufrieden

Ein rot-weißes Absperrband hängt vor der sogenannten „Molchstation“ in der Gasanlandestation von Nord Stream 2.

Ein rot-weißes Absperrband hängt vor der sogenannten „Molchstation“ in der Gasanlandestation von Nord Stream 2. (Archivbild)

Kiew/Moskau. Russland hat sich unbeeindruckt vom Stopp des Genehmigungsverfahrens für die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 sowie von der Androhung neuer Sanktionen des Westens gezeigt.

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„Moskau hat vor nichts Angst“, sagte Vize-Außenminister Andrej Rudenko am Dienstag in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

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Auf die Frage eines Journalisten, ob die zugespitzte Lage möglicherweise geplant gewesen sein könnte, um die Inbetriebnahme der Gasleitung durch die Ostsee von Russland nach Deutschland zu verhindern, sagte er: „Es ist schwer zu sagen, ob es einen Zusammenhang gibt oder nicht. Ich will nicht spekulieren.“ Die USA und die Ukraine wollten die Pipeline verhindern.

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Dagegen begrüßte die Ukraine die Aussetzung. „Dies ist unter den gegenwärtigen Umständen ein moralisch, politisch und praktisch richtiger Schritt“, schrieb Außenminister Dmytro Kuleba bei Twitter. „Wahre Führung bedeutet harte Entscheidungen in schwierigen Zeiten. Der Schritt Deutschlands beweist genau das.“

RND/dpa

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