Schwere Vorwürfe

Ukraine: Russische Soldaten haben unsere Frauen vergewaltigt

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat russischen Soldaten am Freitag vorgeworfen, Frauen in ukrainischen Städten vergewaltigt zu haben. Kuleba lieferte keine Beweise für seine Behauptung. Auch vonseiten der Menschenrechtsorganisationen hat es bisher noch keine unabhängige Überprüfung gegeben (Archivbild).

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat russischen Soldaten am Freitag vorgeworfen, Frauen in ukrainischen Städten vergewaltigt zu haben. Kuleba lieferte keine Beweise für seine Behauptung. Auch vonseiten der Menschenrechtsorganisationen hat es bisher noch keine unabhängige Überprüfung gegeben (Archivbild).

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat russischen Soldaten am Freitag vorgeworfen, Frauen in ukrainischen Städten vergewaltigt zu haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Kuleba lieferte keine Beweise für seine Behauptung. Auch vonseiten der Menschenrechtsorganisationen hat es bisher noch keine unabhängige Überprüfung der Vergewaltigungsvorwürfe gegeben.

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Bei einer Veranstaltung des Chatham House über ein Kriegstribunal gegen Russland sagte Kuleba: „Wenn Bomben auf eure Städte fallen, wenn Soldaten Frauen in den besetzten Städten vergewaltigen – und wir haben leider zahlreiche Fälle, wenn russische Soldaten Frauen in ukrainischen Städten vergewaltigen –, dann ist es natürlich schwierig, über die Durchsetzung von Internationalem Recht zu sprechen“, sagte Kuleba.

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„Aber dies ist das einzige Werkzeug der Zivilisation, das uns zur Verfügung steht, um sicherzustellen, dass alle, die diesen Krieg ermöglicht haben, letztendlich vor Gericht gestellt werden“, sagte Kuleba.

Auch in einer Live-Sendung des US-Sender CNN berichtete eine junge Ukrainerin, dass sie von einer Vergewaltigung durch Soldaten wisse. Die Besatzungstruppen hätten „bereits begonnen, unsere Frauen zu vergewaltigen“, so die Ukrainerin Svetlana Zorina gegenüber CNN.

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Zorina habe erfahren, dass ein junges Mädchen in der belagerten Stadt durch russische Soldaten vergewaltigt und getötet worden sei. Diese Aussagen konnten vom US-Sender CNN nicht verifiziert werden. Über die aktuelle Situation in Cherson sagte die Ukrainerin: „Wir haben Angst, aber wir werden nicht aufgeben.“

Erst am Donnerstag hatte Außenministerin Annalena Baerbock vor dem vor dem UN-Menschenrechtsrat gefordert, eine Untersuchungskommission zu bilden, „um alle Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen, die Russland seit Beginn seiner militärischen Aggression begangen hat.“

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RND/hyd

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