„Wer hat, der gibt“: Bündnis fordert höhere Steuern für Reiche – offener Brief an Bundesregierung

Angesichts der immensen Corona-Kosten fordern mehr als 100 Künstler, Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche Organisationen eine stärkere Besteuerung von Reichtum und mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Angesichts der immensen Corona-Kosten fordern mehr als 100 Künstler, Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche Organisationen eine stärkere Besteuerung von Reichtum und mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Berlin. Angesichts der immensen Corona-Kosten fordern mehr als 100 Künstler, Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche Organisationen eine stärkere Besteuerung von Reichtum und mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Sie schlagen höhere Steuern für Erbschaften, Schenkungen und Betriebsvermögen, eine einmalige Vermögensabgabe, einen EU-weiten Mindeststeuersatz für Unternehmen sowie eine höhere Einkommenssteuer für besonders hohe Einkommen vor, heißt es in einem an die Bundesregierung gerichteten offenen Brief des Bündnisses „Wer hat, der gibt“. Zuerst hatte die Berliner „Tageszeitung“ darüber berichtet.

Der Corona Newsletter "Die Pandemie und wir" vom RND.

Die Pandemie und wir

In unserem Newsletter ordnen wir die Nachrichten der Woche, erklären die Wissenschaft und geben Tipps für das Leben in der Krise – jeden Donnerstag.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Auch vor einer Kürzung der öffentlichen und sozialen Ausgaben warnt das Bündnis. Gefordert wird „eine langfristige Umverteilung des Reichtums von oben nach unten“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zu den Erstunterzeichnern zählen der Schriftsteller Christoph Hein, die Sängerin Annette Humpe sowie die Publizistin und Grünen-Politikerin Marina Weisband. Auch Armutsforscher Christoph Butterwegge, Rechtsextremismusforscher Matthias Quent sowie der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, gehören dazu. Unterzeichnet haben zudem Organisationen wie Attac, Oxfam und einige Ortsgruppen von Fridays for Future.

In Deutschland besäßen die 45 reichsten Haushalte mehr als die ärmere Hälfte der Bevölkerung, heißt es in dem Brief. Die sehr große sozioökonomische Ungleichheit habe sich in der Krise weiter verstärkt: „Hyperreiche sind noch wohlhabender geworden, während die finanzielle und soziale Not von finanzschwachen Gruppen sich voraussichtlich weiter vergrößern wird.“

RND/epd

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen