Schleswig-Holstein: Lockerung vieler Corona-Regeln – 2G in Restaurants gekippt

Schleswig-Holstein führt ab Montag, 22.11.2021, 2G ein. Das betrifft auch Restaurants.

Schleswig-Holstein kippt die 2G-Regel in Restaurants.

Kiel. Noch vor den Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie hat Schleswig-Holstein weitere Lockerungen angekündigt. „Die Anstrengungen, die wir gemeinsam unternommen haben, zahlen sich in Schleswig-Holstein aus“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Dienstag in Kiel nach Beratungen der Jamaika-Koalition. Angesichts der Impfquote und der Lage in den Kliniken könnten Einschränkungen zurückgenommen und ein Schritt zurück zur Normalität gegangen werden.

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Als ersten Schritt werden zum Wochenende die Kontaktbeschränkungen gelockert. So sollen nach den Plänen der Landesregierung bei privaten Treffen - auch in Restaurants - ab dem 19. Februar alle Beschränkungen wegfallen, wenn alle Teilnehmer geimpft oder genesen sind. Bislang gilt für solche Treffen eine Obergrenze von zehn Personen.

Sind Ungeimpfte dabei, gilt bei privaten Treffen ab dann eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Bisher sind diese Treffen auf den eigenen Haushalt plus zwei Personen eines weiteren Hausstands beschränkt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind davon ausgenommen.

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Anfang März: 2G und 2G-Plus kippt

In einer zweiten Stufe ab Anfang März entfallen in vielen Bereichen die bisherigen 2G (Geimpfte und Genese) und 2G-Plus-Regeln (Geimpft und Genese plus tagesaktueller Test oder Booster-Impfung). Ab dem 3. März gilt dort nur noch 3G (geimpft, genesen oder getestet). Diese Regel gilt dann unter anderem für Gaststätten und Hotels, für Sport, Freizeit und Kultur sowie körpernahe Dienstleistungen.

In einem dritten Schritt soll ab dem 20. März unter anderem in den oben genannten Bereichen auch die 3G-Regel fallen. Zudem soll die Maskenpflicht an den Schulen in Schleswig-Holstein spätestens zu Beginn der Osterferien Anfang April aufgehoben werden. „Das ist der späteste Zeitpunkt, den wir von heute an sehen“, sagte Günther.

Mit einem Wert von 755,6 hatte das nördlichste Bundesland mit Stand Dienstagmorgen weiter die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Die Auslastung der Krankenhäuser ist stabil.

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Die Regierungschefs von Bund und Ländern wollen am Mittwoch über einen Drei-Stufen-Öffnungsplan beraten. Demnach könnten bis 20. März Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens schrittweise fallen. Das geht aus einem Vorschlag hervor, den das Kanzleramt mit dem Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz abgestimmt hat. Danach sollen noch Basismaßnahmen wie das Tragen medizinischer Masken bestehen bleiben.

Günther sagte mit Blick auf das Treffen am Mittwoch, Schleswig-Holstein werde die nun verkündeten Schritte auf jeden Fall umsetzen. „Dahinter werden wir nicht zurückgehen.“ Die Rahmenbedingungen in Schleswig-Holstein gäben das her.

RND/dpa

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