Merkel und von der Leyen wollen EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei weiterentwickeln

Kanzlerin Angela Merkel (rechts) neben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während einer Pressekonferenz.

Kanzlerin Angela Merkel (rechts) neben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während einer Pressekonferenz.

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung einer Fortsetzung des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei betont. „Ich glaube, dass dieses EU-Türkei-Abkommen wichtig ist, dass es weiterentwickelt werden sollte. Davon bin ich zumindest sehr überzeugt“, sagte Merkel am Dienstag bei einem Treffen mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Berlin. „Die Türkei leistet Herausragendes, was die Unterstützung von jetzt insgesamt 3,7 Millionen syrischstämmigen Flüchtlingen anbelangt. Und da verdient sie unsere Unterstützung.“

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Von der Leyen sagte, es habe in den vergangenen Tagen viele Gespräche mit der Türkei gegeben. Sie selbst habe am Vorabend mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan telefoniert. Beim EU-Gipfel Ende der Woche werde es um die Wiederaufnahme hochrangiger Gespräche mit der Türkei zum Thema Klima und Gesundheit gehen, auch mit Blick auf Pandemie. Bei den Gesprächen über eine Zollunion habe die Türkei ein Entgegenkommen signalisiert. Der Migrationspakt müsse künftig mehr in Richtung einer sozioökonomischen Unterstützung für die 3,7 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei gehen. „Wir werden nicht mehr so viel akute, humanitäre Hilfe brauchen, aber dass die Menschen eine Perspektive haben“, sagte von der Leyen.

RND/dpa

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