Mehrkosten bei Stuttgart 21: Bahngewerkschaft beantragt Aufsichtsratssondersitzung

Die 420 Meter langen Bahnsteige des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs sind vollständig betoniert, und auch das Dach nimmt Formen an. 19 von insgesamt 28 Kelchstützen sind betoniert. Die architektonischen Highlights sind technisch aufwändig und werden das Dach des neuen Durchgangsbahnhofs tragen. Bis 2023 soll das Dach vollständig geschlossen sein.

Berlin/Stuttgart. Die Eisenbahnergewerkschaft EVG beantragt wegen alarmierender Nachrichten über weitere Mehrkosten und mögliche Bauverzögerungen beim Bauprojekt Stuttgart 21 eine Sondersitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG. „Dringende Entscheidungen zu überlaufenden Kosten und zum Zeitplan der Inbetriebnahme erfordern die detaillierte Befassung im Aufsichtsrat bis spätestens Mitte März“, sagte der EVG-Vorsitzender Klaus-Dieter Hommel dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Hommel ist auch Vizevorsitzender des DB-Aufsichtsrats.

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„Die EVG hat diese Sondersitzung bereits vergangenen Herbst vor der Bundestagswahl gefordert“, ergänzte Hommel. Der Aufsichtsrat tagt regulär erst wieder Ende März, dann sollen vor allem neue Mitglieder gewählt werden.

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Erst kürzlich war bekannt geworden, dass sich die Kosten für das Megabahnhofsprojekt nochmals erhöhen und sich dann auf mehr als neun Milliarden Euro belaufen. Das wäre das Dreifache des ursprünglich veranschlagten Betrags von drei Milliarden Euro.

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