Laschet und Merkel im Hochwassergebiet: „Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r.) und Armin Laschet (CDU, l.), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, informieren sich im Stadtteil Iversheim über die Lage im vom Hochwasser der Erft betroffenen Gebiet und treffen Opfer der Flutkatastrophe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r.) und Armin Laschet (CDU, l.), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, informieren sich im Stadtteil Iversheim über die Lage im vom Hochwasser der Erft betroffenen Gebiet und treffen Opfer der Flutkatastrophe.

Bad Münstereifel. Die Soforthilfen für Flutopfer sollen unbürokratisch organisiert werden. Die Formulare sollten noch in dieser Woche fertig werden, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag nach einem Besuch mit der Bundeskanzlerin im stark von der Unwetterkatastrophe geschädigten Bad Münstereifel. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, die Auszahlung sei über die Städte und Kreise geplant. Sie hoffe, „dass das eine Sache von Tagen ist“.

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Laschet betonte: „Die Formulare und die Anträge müssen ganz simpel sein, ganz einfach sein. Und sie sollen noch in dieser Woche fertig sein, damit recht bald das Auszahlen der ersten Gelder beginnen kann.“ Er sei sehr dankbar, dass das Bundeskabinett an diesem Mittwoch eine erste Soforthilfe auf den Weg bringen werde. Das Landeskabinett werde diese Summe in seiner Sitzung am Tag darauf verdoppeln.

Laschet kündigte zudem Maßnahmen gegen den Klimawandel an. „Wir müssen alles tun gegen den Klimawandel. Es ist eine Katastrophe, die menschengemacht ist“, sagte Laschet, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

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Merkel und Laschet in Bad Münstereifel

Merkel und Laschet besuchten gemeinsam Bad Münstereifel und sprachen dort mit Bürgern, Helferinnen und lokal Verantwortlichen über das Ausmaß der Schäden nach den verheerenden Überschwemmungen. Die Altstadt des Ortes war durch die Flutkatastrophe in der vergangenen Woche nahezu komplett zerstört worden. Das Ausmaß der Flut sei „erschreckend“, sagte Merkel.

Sie ging davon aus, dass die Wiedererrichtung der zerstörten Infrastruktur wie Straßen und Bahnstrecken sowie der Wiederaufbau der Stadt länger als ein paar Monate dauern wird. Es sei sehr klar, „dass wir hier einen sehr langen Atem brauchen werden“.

„Das einzige, was tröstet, ist die Solidarität der Menschen“, sagte Merkel mit Blick auf die vielen Freiwilligen, die derzeit anpacken, um zu helfen. Sie bedankte sich beim Technischen Hilfswerk, den Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, der Bundeswehr sowie allen weiteren Helfern und Spendern. Laschet ergänzte, Sachspenden seien inzwischen genügend angekommen. Jetzt werde Solidarität auch in Form von Geldspenden gebraucht, appellierte der Unionskanzlerkandidat.

RND/dpa/epd

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