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Wegen Raketentest

USA fordern schärfere Sanktionen gegen Nordkorea

Dieses von der nordkoreanischen Regierung verbreitete Foto zeigt den mutmaßlichen Testschuss einer Interkontinentalrakete (ICBM) des Typs Hwasong-17 an einem ungenannten Ort in Nordkorea am 24. März 2022.

Nach dem jüngsten Interkontinentalraketentest Nordkoreas haben die USA schärfere Sanktionen gegen das Land gefordert. Sie werde im UN-Sicherheitsrat eine Resolution vorschlagen, die bereits bestehende Strafmaßnahmen aktualisieren und stärken solle, sagte die amerikanische UN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield am Freitag (Ortszeit). Einzelheiten nannte sie nicht. Der Ansatz, zu schweigen, in der Hoffnung, dass sich Nordkorea dann zurückhalten werde, sei falsch, sagte Thomas-Greenfield.

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Nordkorea hatte am Donnerstag eine Rakete getestet, die laut Analysen von Militärs aus Südkorea und Japan Ziele in bis zu 15.000 Kilometern Entfernung erreichen kann und damit das gesamte Hauptgebiet der USA. Die Führung in Pjöngjang habe den USA damit klarmachen wollen, dass Nordkorea als Atommacht akzeptiert werden wolle, erklärten Analysten. Eine vergleichbare Waffe mit geringerer Reichweite hatte Nordkorea zuletzt 2017 getestet.

Der Sicherheitsrat hat Nordkorea nach dessen Atomtest 2006 mit Sanktionen belegt und diese im Laufe der Jahre verschärft. Im vergangenen Herbst allerdings forderten die Vetomächte Russland und China, einige Sanktionen aufzuheben, die der Wirtschaft Nordkoreas schwer zusetzen. Auf den jetzigen US-Vorstoß reagierten sie eher ablehnend. Die stellvertretende russische UN-Botschafterin Anna Ewstigneewa sagte, zusätzliche Sanktionen würden nur das nordkoreanische Volk treffen. Der chinesische UN-Botschafter Zhang Jun forderte den Sicherheitsrat auf, die berechtigten Sicherheitsbedenken Nordkoreas in Rechnung zu stellen.

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Die USA haben indessen auf eigene Faust Sanktionen gegen fünf Organisationen und Einzelpersonen in Russland und Nordkorea verhängt. Diese hätten wichtige Teile des Raketenprogramms an Pjöngjang weitergegeben, sagte Außenministeriumssprecher Ned Price.

RND/AP

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