Mecklenburg-Vorpommern

Nord-Stream-Anlandepunkt: Lubmin will nach anfänglichem Verbot nun doch Kriegsflüchtlinge aufnehmen

Menschen an der ukrainisch-slowakischen Grenze in Transkarpatien. Die mecklenburgische Stadt Lubmin will nun doch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen.

Lubmin. Die mecklenburgische Stadt Lubmin will nun doch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen. Am Mittwoch entschuldigte sich der Lubminer Bürgermeister, Axel Vogt, für eine frühere Anweisung an die Kurverwaltung, keine Flüchtlinge in der Stadt zu vermitteln oder unterzubringen, so ein Bericht der „Ostsee-Zeitung“ (OZ).

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Vogt erklärte: „Wir wollen den Menschen in ihrer Not helfen. Die umstrittene Dienstanweisung gibt es nicht mehr.“ In Lubmin landen die Nord-Stream-Verbindungen aus Russland an.

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Begründet hatte Vogt sein am Freitag angestoßenes Vermittlungsverbot mit der angeblich „erhöhten Bedrohungslage“ für das Industriegebiet mit den beiden Nord-Stream-Leitungen und dem Atomzwischenlager. Das Landesinnenministerium sehe jedoch keine akute Bedrohungslage, heißt es in dem „OZ“-Bericht. Vogt gab mit dem Rückzug seines Vermittlungsverbotes massiver Kritik und Verwirrung nach.

Auch die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern stand zuletzt in der Kritik, dabei vor allem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig für ihren früheren Russland-Kurs. Besonders der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, warf Schwesig Heuchelei vor.

RND/hyd

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