Im RND-Interview

Wohngeldreform: Geywitz kündigt doppelten Heizkostenzuschuss an

Bundesbauministerin Klara Geywitz beim Tag der offenen Tür im Bundestag.

Bundesbauministerin Klara Geywitz beim Tag der offenen Tür im Bundestag.

Berlin. Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat erste Details der derzeit in Arbeit befindlichen Wohngeldreform bekanntgegeben. „Ich will, dass mehr Menschen Wohngeld bekommen. Wir werden den Kreis der Anspruchsberechtigten deutlich ausweiten“, sagte Geywitz im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Es wird einen erneuten Heizkostenzuschuss geben und zwar sowohl als neuerliche Einmalzahlung als auch als verstetigte Komponente“, so die Ministerin weiter.

Geywitz: Neues Wohngeld soll am 1. Januar kommen

An dem Ziel, das neue Wohngeld zum 1. Januar 2023 einzuführen, halte sie fest, sagte Geywitz. „Mir ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit den Ländern die Antragsverfahren vereinfachen und an der Bekanntheit des Wohngeldes arbeiten“, betonte sie.

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Steffi Lemke (Buendnis 90/Die Gruenen), Bundesministerin fuer Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, fotofrafiert im Rahmen eines Interviews im Ministerium. Berlin, 25.01.2022.

Frau Lemke, wird sich die Oder je wieder erholen?

Umweltministerin Steffi Lemke (Die Grünen) plagen gerade zwei Sorgen: Nach der Umweltkatastrophe in der Oder muss man mit Dauerschäden und mit ähnlichen Vorfällen in anderen Flüssen rechnen, sagt sie im RND-Interview. Und vor einer Atomkraftverlängerung seien monatelange Sicherheitschecks unabdingbar, betont sie – und warnt vor erschwerter Endlagersuche.

„Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie auf diese Leistung einen Rechtsanspruch haben könnten, und dass sie auch keine Angst haben müssen, dass der Staat ihnen dann vielleicht die 5000 Euro Erspartes nimmt. Das Wohngeld ist eine echte Unterstützung dabei, die eigenen Wohnkosten bezahlbar zu halten“, erklärte die Ministerin.

Geywitz warnt vor Liquiditätsproblemen bei Wohnungsunternehmen

Laut Geywitz verhandelt die Bundesregierung derzeit auch mit der Wohnungswirtschaft über mögliche Liquiditätshilfen wegen der hohen Heizkostenvorauszahlungen. „Nicht alle, aber einige, insbesondere kleinere und regionale Wohnungsunternehmen können jetzt in Liquiditätsprobleme kommen, weil sie für die hohen Energiekosten in Vorleistung treten müssen. Zeitversetzt kommen dann die hohen Kosten auf die Mieterinnen und Mieter zu“, sagte sie. „Es gibt Regionen, wo die Nebenkosten doppelt so hoch sind wie die Miete.“

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