Klare Ansage aus Berlin

Nato-Chef Stoltenberg: „Die Ukraine kann diesen Krieg gewinnen“

Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, spricht während einer Pressekonferenz nach einem Treffen der Nato-Außenminister im Nato-Hauptquartier.

Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, spricht während einer Pressekonferenz nach einem Treffen der Nato-Außenminister im Nato-Hauptquartier.

Berlin. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält eine Niederlage Russlands im Krieg gegen die Ukraine für möglich. „Die Ukraine kann diesen Krieg gewinnen“, sagte der Norweger am Sonntag nach Beratungen der Außenminister der 30 Bündnisstaaten in Berlin. Der Krieg in der Ukraine verlaufe für Moskau nicht wie geplant. So sei die Offensive im Donbass ins Stocken geraten und die Russen zögen sich aus der Gegend um Charkiw zurück. Zudem sei die geplante Eroberung Kiews gescheitert.

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„Russland erreicht seine strategischen Ziele nicht“, ergänzte Stoltenberg. Die Ukraine stehe noch immer und die Nato sei stärker denn je.

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Den am Sonntag von Finnland angekündigten Nato-Antrag begrüßte Stoltenberg. Der Norweger sagte mit Blick auf Finnland und Schweden: „Wenn sie sich für einen Antrag entscheiden, wäre das ein historischer Moment.“ Auch die schwedische Regierungspartei hat sich am Sonntag für ein Bis auf die Türkei zeigten sich die Nato-Außenminister bei einem Treffen der 30 Bündnisstaaten in Berlin am Sonntag überzeugt von den Plänen Finnlands, dem Verteidigungsbündnis beizutreten. Die Türkei knüpft ihre Zusage zu einem Beitritt der skandinavischen EU-Staaten an Bedingungen und bedroht damit die Geschlossenheit des Bündnisses im Auftreten gegenüber Russland.

Stoltenberg erwartet indes keine Verzögerung eines Nato-Beitritts durch die Einwände der Türkei. Ankara habe klargemacht, dass sie einen Beitritt nicht blockieren wolle, sagte Stoltenberg zum Abschluss des Außenministertreffens in Berlin. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir auf die Einwände, die von der Türkei geäußert wurden, so eingehen können, dass sie den Beitrittsprozess nicht verzögern werden.“

RND/dpa/hyd

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