Neun Tage Krieg

Kiew: Knapp 400 Babys seit Kriegsbeginn geboren

Ukraine-Konflikt, Eindrücke von Müttern und Neugeborenen in Keller eines Krankenhauses in Kiew March 3, 2022. Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sind in deren Hauptstadt Kiew beinahe 400 Kinder geboren worden. Das gab Bürgermeister Vitali Klitschko in einer Videobotschaft am Freitag bekannt. Russland hatte vor einer Woche die Ukraine angegriffen.

Ukraine-Konflikt, Eindrücke von Müttern und Neugeborenen in Keller eines Krankenhauses in Kiew March 3, 2022. Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sind in deren Hauptstadt Kiew beinahe 400 Kinder geboren worden. Das gab Bürgermeister Vitali Klitschko in einer Videobotschaft am Freitag bekannt. Russland hatte vor einer Woche die Ukraine angegriffen.

Kiew. Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sind in deren Hauptstadt Kiew beinahe 400 Kinder geboren worden. „199 Jungen und 191 Mädchen“, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko in einer Videobotschaft vom Freitag. Tags zuvor hatte Vitali gemeinsam mit seinem Bruder Wladimir eine als Luftschutzraum dienende Metrostation aufgesucht und den Menschen Mut zugesprochen.

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Der Dreimillionenstadt Kiew droht eine Einkesselung durch russische Truppen. „Die Nacht verlief in der Hauptstadt ruhig. Mehrere Male arbeitete die Luftabwehr“, sagte der 50-jährige Vitali Klitschko. Zwar sei die Stadt im Kriegszustand, doch würden Autos fahren, Lebensmittelgeschäfte und die Mehrzahl der kommunalen Apotheken seien offen.

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Das Stadtoberhaupt wandte sich an die Eigentümer privater Apotheken: „Öffnet sie. Das ist sehr wichtig.“ Die Kiewer müssten stundenlang vor den städtischen Apotheken in Schlangen für Medikamente anstehen.

Zugleich rief Klitschko die Menschen auf, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. „Ignoriert den Luftalarm nicht. Geht sofort in die Schutzräume!“, betonte der Bürgermeister. Die Stadt bereite sich weiter auf die Verteidigung vor. „Auf den Straßen sind mehr Kontrollpunkte, Betonblöcke, Panzersperren“, unterstrich Klitschko. Kiew werde nicht aufgegeben.

Russland hatte vor einer Woche die Ukraine angegriffen. Nach UN-Statistiken sind bisher mehr als 240 Zivilisten getötet worden.

RND/dpa

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