Frist ist ausgelaufen

Keine Einigung bei Reiseerlaubnissen für Taliban im UN-Sicherheitsrat

Im UN-Sicherheitsrat ist vor Ablauf einer Frist keine Einigung auf die Verlängerung von Ausnahmen von Reisebeschränkungen für Vertreter der in Afghanistan regierenden Taliban zustande gekommen. Die Frist lief in der Nacht zum Samstag aus.

Im UN-Sicherheitsrat ist vor Ablauf einer Frist keine Einigung auf die Verlängerung von Ausnahmen von Reisebeschränkungen für Vertreter der in Afghanistan regierenden Taliban zustande gekommen. Die Frist lief in der Nacht zum Samstag aus.

New York. Vor dem Ablauf einer Frist ist im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen keine Einigung auf die Verlängerung von Ausnahmen von Reisebeschränkungen für Vertreter der in Afghanistan regierenden Taliban zustande gekommen. Die bislang für 13 Taliban-Vertreter geltenden Ausnahmen liefen in der Nacht zum Samstag aus.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

UN-Diplomaten sagten, Russland und China wollten den 13 Betroffenen weiter erlauben, zu reisen, während die USA und andere westliche Länder entschlossen seien, die Zahl der durch die Regelung Begünstigten zu verringern, um gegen die Rücknahme von Frauenrechten unter den Taliban und die nicht erfolgte Bildung einer wie versprochen inklusiven Regierung zu protestieren.

Russland und China verlangten am Freitag mehr Zeit, um den jüngsten US-Vorschlag zu prüfen, wie die Diplomaten aus dem UN-Sicherheitsrat sagten, die anonym bleiben wollten. Damit trat das Reiseverbot für die Taliban-Vertreter bis mindestens Montagnachmittag (Ortszeit) wieder in Kraft. Dann müssen China und Russland auf den US-Vorschlag antworten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Dutzende Mitglieder der Taliban stehen seit Jahren auf Sanktionslisten der UN. Sie sind von Reiseverboten, der Einfrierung von Vermögenswerten und Waffenembargos betroffen. Für einige Taliban-Vertreter waren jedoch Ausnahmen gewährt worden, um ihnen die Teilnahme an Gesprächen zu ermöglichen, die auf eine Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in Afghanistan abzielen.

RND/AP

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken