NRW-Wahl in der Analyse

Hochburgen der Parteien: Wo die Grünen ihre Direktmandate holen und wo die SPD am stärksten verliert

Die SPD verlor bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zwar deutlich Stimmen, kann aber immerhin in 45 von 128 Wahlkreisen das Direktmandat holen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2017 verlor die SPD unter anderem vier Kölner Wahlkreise an die Grünen, die insgesamt sieben Direktmandate holten. Die restlichen 76 Direktmandate gingen an die CDU.

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Hochburgen der Christdemokraten waren vor allem ländliche Gebiete im Münsterland, im Rheinland und in Westfalen. In sechs Wahlkreisen holte die CDU 50 Prozent und mehr. Das beste Ergebnis gab es in Borken II mit 53,8 Prozent.

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NRW-Wahl 2022: SPD verliert fast überall Zustimmung

Die SPD holte ihre besten Ergebnisse im Ruhrgebiet. Den höchsten Zweitstimmenanteil erreichte sie in Unna III/Hamm III mit 39,7 Prozent. Das Ruhrgebiet ist mit wenigen Ausnahmen weiterhin in den Händen der Sozialdemokraten.

Hinzu kommen einige gewonnene Wahlkreise in Ostwestfalen-Lippe. Allerdings hat die SPD gegenüber 2017 fast überall Zustimmung verloren, am meisten im Wahlkreis Aachen I mit 8,3 Prozentpunkten. Eine Ausnahme bildete Essen I mit leichten Zugewinnen von 1,1 Prozentpunkten.

NRW-Wahl 2022: Grüne holen sechs Direktmandate

Die großen Gewinner sind die Grünen: Sie können ausnahmslos in jedem Wahlkreis Zugewinne verbuchen, am meisten in Köln II mit 22,8 Prozentpunkten, am wenigsten in Siegen-Wittgenstein II mit 6,8 Prozentpunkten. Die meisten Stimmen bekamen die Grünen in den Großstädten Köln, Bonn, Aachen, Bielefeld und Münster. Spitzenreiter war Köln III mit 39,3 Prozent.

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Die FDP war entlang des Rheins am stärksten. In Düsseldorf I bekam sie 9,7 Prozent der Zweitstimmen. Die FDP musste aber in allen Wahlkreisen Verluste zwischen 4 Prozentpunkten in Unna II – Hamm II und 11,7 Prozentpunkten in Rhein-Kreis Neuss III hinnehmen.

Die AfD blieb in nur noch zwei Wahlkreisen zweistellig: Gelsenkirchen II (10,7 Prozent) und Duisburg III (10,1 Prozent).

Die Linke verpasst erneut den Einzug in den Landtag. In nur drei Wahlkreisen kam sie über die Fünf-Prozent-Hürde. Die meisten Stimmen holte die Partei in Bielefeld I mit 5,7 Prozent.

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